Das Bitcoin-Netzwerk (BTC) existiert mittlerweile seit 17 Jahren. Am 3. Januar 2009 wurde der Genesis-Block geschürft und das Netzwerk ging offiziell an den Start. Neun Tage später folgte die allererste Transaktion. Seitdem hat sich die digitale Währung von einem obskuren Technik-Experiment zu einem weltweiten Phänomen entwickelt.
Die erste Bitcoin-Transaktion
Am 12. Januar 2009 sendete der anonyme Erfinder von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, 10 BTC an den Kryptografen Hal Finney. Es war das erste Mal, dass die digitale Währung erfolgreich von Person zu Person übertragen wurde. Die Transaktion bestätigte, dass das Netzwerk wie geplant funktionierte: dezentral, transparent und dauerhaft.
Zwar hatte Bitcoin damals noch keinen Wert, doch entspricht diese erste Transaktion bei einem aktuellen Kurs von 90.700 Dollar inzwischen einem Wert von über 900.000 Dollar.
Finney erhielt die Coins, nachdem er einige Tage zuvor auf Satoshis Ankündigung der Bitcoin-Software reagiert hatte. Er war nicht nur der erste Empfänger einer BTC-Transaktion, sondern auch einer der ersten, die das Netzwerk durch Mining sicherten. Sein Tweet „Running Bitcoin“ ist inzwischen legendär.
Spekulationen um Nakamoto und Finney leben weiter
Seine frühe Beteiligung an Bitcoin nährt seit Jahren Spekulationen, dass Hal Finney selbst Satoshi Nakamoto gewesen sein könnte. Einige Theorien suggerieren, dass er, möglicherweise mit anderen, hinter dem Pseudonym steckte.
Argumente für diese Theorie sind, dass Finney direkten Kontakt mit Satoshi hatte, Kryptograf von Beruf war und seit Jahren in der Cypherpunk-Bewegung aktiv war. Er selbst bestritt stets, der Erfinder von Bitcoin zu sein. 2014 verstarb er an der Muskelkrankheit ALS, ohne die weltweite Verbreitung von BTC, wie wir sie heute kennen, zu erleben.
Vom unbekannten Projekt zum globalen Phänomen
Inzwischen sieht das BTC-Netzwerk völlig anders aus. Der Bitcoin-Kurs erreichte im Oktober einen Rekordwert von über 126.000 Dollar. Unternehmen und Regierungen horten die digitale Währung heute in großem Stil.
Laut Daten von BitcoinTreasuries besitzen mittlerweile 194 börsennotierte Unternehmen gemeinsam fast 1,11 Millionen BTC, was etwa 5,5 Prozent des umlaufenden Gesamtangebots ausmacht.
Die Vereinigten Staaten gründeten 2025 sogar eine Nationale Bitcoin-Reserve. Dort sind derzeit 328.372 BTC gelagert, mit der Absicht, diese langfristig zu halten.
Bitcoin in Händen von Staaten und Fonds
Auch andere Länder halten beträchtliche Mengen an Bitcoin. China besitzt angeblich 190.000 BTC, während das Vereinigte Königreich 61.245 BTC verwaltet. Diese Coins stammen größtenteils aus Beschlagnahmungen.
Zudem verwalten Bitcoin-Spot-Exchange-Traded Funds (ETF’s) mittlerweile enorme Mengen. Insgesamt sind etwa 1,5 Millionen BTC in diesen Fonds gelagert.
Es wird angenommen, dass ein Großteil dieses Zuflusses von institutionellen Investoren stammt, für die ETF’s eine einfache und regulierte Möglichkeit darstellen, in Krypto zu investieren.
Trotz der Kurskorrektur seit dem Hoch im Oktober steht eines fest: Bitcoin hat eine beeindruckende Entwicklung hinter sich, seit Hal Finney die allererste Transaktion erhielt.
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