Ross Ulbricht, Gründer der berüchtigten Darknet-Plattform Silk Road, erhielt während der Bitcoin 2025-Konferenz in Nashville eine bemerkenswerte Unterstützung. Er erhielt 300 Bitcoin (BTC) von Unterstützern aus der Kryptogemeinschaft — eine Spende im Wert von über 31 Millionen Dollar.
Ulbricht wurde früher dieses Jahr freigelassen nach elf Jahren Haft, dank der Begnadigung durch den 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump.
Bitcoin-Spenden strömen weiterhin ein
Die 300 BTC-Spende ist die auffälligste Geste seit seiner Freilassung, aber sicher nicht die einzige. Die amerikanische Krypto-Börse Kraken spendete bereits über 111.000 Dollar in Bitcoin. Darüber hinaus sammelte die Organisation Free Ross mehr als 270.000 Dollar.
Auf der Bühne von Bitcoin 2025 dankte Ulbricht der Community sichtlich bewegt: „Ihr habt mich nicht vergessen. Ihr habt Briefe geschrieben, Geld gesammelt, ihr habt mich weiterhin unterstützt.“
Silk Road und der Aufstieg von Bitcoin
Ulbricht gründete Silk Road im Jahr 2011. Der Marktplatz im Darknet ermöglichte es Benutzern, anonym Drogen, Waffen und andere illegale Waren zu kaufen und zu verkaufen, ausschließlich mit Bitcoin — damals noch eine unbekannte und schwer zu verfolgende Kryptowährung.
Die Seite machte Millionenumsätze und wurde schnell ein Ziel der US-Behörden. Im Jahr 2013 wurde Ulbricht in einer Bibliothek in San Francisco verhaftet. Zwei Jahre später erhielt er eine doppelte lebenslange Freiheitsstrafe ohne die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung.
Symbol für Freiheit oder Gefahr?
In der Kryptogemeinschaft wird Ulbricht sowohl gelobt als auch kritisiert. Für einige ist er ein Symbol für digitale Freiheit; für andere eine Erinnerung an die Gefahren unkontrollierter Online-Marktplätze. Seine Freilassung und die millionenschwere Unterstützung unterstreichen die tief verwurzelten Ideale und Kontroversen innerhalb der Kryptowelt.
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