Die große amerikanische Investmentplattform Robinhood hat Anfang dieser Woche eine sogenannte Wells Notice von der Securities and Exchange Commission (SEC) erhalten.
Die US-Behörde deutet in diesem Schreiben mögliche rechtliche Schritte gegen den Kryptozweig der Handelsplattform an.
In einer aktuellen Entwicklung hat Vlad Tenev, CEO und Mitbegründer der Plattform, angekündigt, die Anschuldigungen der SEC anzufechten.
Robinhood ist nicht die erste Plattform, die von der SEC ins Visier genommen wird. Der bekannte Rechtsstreit zwischen Ripple und der Regierungsbehörde läuft seit Jahren und setzt die beliebte Altcoin XRP stark unter Druck.
Auch die Krypto-Börse Binance bekam es mit der SEC zu tun, und Gründer Changpeng Zhao könnte sogar mit einer Gefängnisstrafe rechnen. Nun ist Robinhood der nächste, nachdem es eine Wells Notice erhalten hat, ein Schreiben, in dem die SEC rechtliche Schritte ankündigt.
Robinhood-CEO tritt gegen die SEC an
CEO Vlad Tenev stellte auf der Social-Media-Plattform X klar, dass das amerikanische Unternehmen die Anschuldigungen rechtlich anfechten wird. Tenev betonte, dass sie ihr Kryptounternehmen verteidigen und gleichzeitig für klarere Gesetze und Vorschriften im Land eintreten wollen.
Die amerikanische Investmentplattform Robinhood hat lange versucht, ihre Richtlinien für den Handel mit Kryptowährungen vorsichtig und konservativ zu gestalten. So wollte Robinhood vermeiden, in den regulatorischen Fokus der SEC zu geraten. Deshalb beschränkte die Plattform den Handel auf eine ausgewählte Gruppe von Kryptowährungen, darunter einige Meme-Coins wie Shiba Inu (SHIB) und Dogecoin (DOGE).
Darüber hinaus will Robinhood nur Kryptowährungen anbieten, die nicht als Wertpapiere gelten. Nach den Anschuldigungen der SEC, dass Projekte wie Polygon (MATIC), Cardano (ADA) und Solana (SOL) tatsächlich Wertpapiere sind, beschloss Robinhood, diese Münzen aus dem Angebot zu streichen. Daher ist es für die Plattform besonders schmerzhaft, dass sie jetzt trotzdem von der SEC angegangen wird.
Belgische Finanzaufsicht warnt vor sechs Krypto-Plattformen
Nach Angaben der FSMA handelt es sich um die Unternehmen Aurum Foundation, Bank Bit, Bithf Pro, Dxago, Global Dynamic Trade und ZeriaFunding.
Trump will Bitcoin-Reserve, doch Streit in der Regierung bremst die Pläne
Trumps strategische Bitcoin-Reserve wird durch einen Machtkampf zwischen zwei Ministerien und rechtliche Zweifel ausgebremst.
Südkorea prüft Polymarket wegen möglicher Verstöße gegen Glücksspielrecht
Südkorea untersucht, ob Polymarket gegen das Glücksspielrecht verstößt. Die Plattform soll zunächst Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten, bevor mögliche Maßnahmen folgen.
Meist gelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
Warum der November 2026 für Ripple und XRP bedeutend sein könnte
Eine neue SWIFT-Aktualisierung im November 2026 und ein Konzept eines ehemaligen SWIFT-Veteranen nähren die Spekulationen über eine Rolle von XRP.
Kann XRP auf 10.000 bis 50.000 Dollar steigen? ChatGPT erklärt, warum es möglich ist
Südkorea will auch kleine Kryptotransaktionen überwachen. Der Vorschlag soll Geldwäsche verhindern und internationale Vorschriften stärken.
