Laut Robert Kiyosaki befindet sich eine wachsende Anzahl amerikanischer Staaten in einer tiefen Krise. Der Autor des weltberühmten Buches Rich Dad Poor Dad spricht von massiver Migration, wirtschaftlichem Stress und einer drohenden Instabilität, die das Fundament der USA unter Druck setzt.
Massive Migration als Signal für Verfall
In einer Nachricht auf der sozialen Plattform X vom 18. April teilte Kiyosaki seine Besorgnis darüber, was er als die „Top 10 Staaten, die zusammenbrechen, weil die Menschen massenhaft wegziehen“ beschreibt. Die Liste wird von Hawaii angeführt, gefolgt von Mississippi, New Mexico, Alaska, Nevada, West Virginia, Louisiana, New York, Illinois und Kalifornien.
„Ist diese Liste gute oder schlechte Nachrichten für dich?“ fragte er seine 2,7 Millionen Follower. „Ich fühle mit den Menschen, die in diesen Staaten leben.“

Reaktionen und Kritik an den Behauptungen
Die Nachricht von Kiyosaki zog schnell viel Aufmerksamkeit auf sich: Innerhalb kurzer Zeit wurde sie mehr als 146.000 Mal angesehen und es kamen fast 200 Kommentare dazu. Einige Nutzer stimmten seiner Analyse zu und wiesen auf Faktoren wie steigende Kriminalitätsraten, hohe Steuern und zunehmende Lebenshaltungskosten hin. Andere äußerten Kritik und forderten mehr Belege für seine Behauptungen.
So verwies ein Nutzer auf aktuelle Bevölkerungsdaten der amerikanischen Volkszählung (Census 2025), die zeigen, dass 42 Staaten tatsächlich eine wachsende Bevölkerung haben. Es wurde auch auf Zahlen der University of Hawaii Economic Research Organization (UHERO) hingewiesen, die zeigen, dass Hawaii jährlich durchschnittlich 72.000 neue Einwohner anzieht. Zudem sei das Bruttoinlandsprodukt von Mississippi seit 2000 um 18,7% gestiegen, laut Daten des Bureau of Economic Analysis (BEA).
Kiyosaki warnt weiterhin vor wirtschaftlichen Katastrophenszenarien
Trotz der Kritik ist Kiyosaki seit Jahren für seine scharfen wirtschaftlichen Warnungen bekannt. Er äußert regelmäßig Bedenken über den fallenden Wert von Fiatgeld, die steigende US-Staatsschuld und einen möglichen Zusammenbruch des Dollars.
Um sich gegen diese Risiken zu wappnen, ermutigt er seine Follower, sich finanziell auf unsichere Zeiten vorzubereiten. Sein ständiger Rat: Investieren in Gold, Silber und Bitcoin — Vermögenswerte, die er als zuverlässigen Schutz gegen ein mögliches Systemversagen sieht.
Ob seine Vorhersagen tatsächlich eintreffen werden, bleibt ungewiss. Aber eines steht fest: Die Aussagen von Kiyosaki halten die Gemüter weiterhin in Bewegung und beleben erneut die Debatte über die wirtschaftliche Zukunft der Vereinigten Staaten.
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