Der bekannte Investor und Autor Robert Kiyosaki sieht in der aktuellen Unruhe auf den Finanzmärkten gerade eine Kaufgelegenheit für Bitcoin (BTC). In einem kürzlichen Post auf X ließ er wissen, dass die digitale Währung vor 2030 auf einen Kurs von 1 Million Dollar steigen könnte.
Kiyosaki: ‚Preis ist für arme Menschen, Besitz für die Reichen‘
Laut Robert Kiyosaki machen viele Menschen den Fehler, sich nur auf den aktuellen Kurs von Bitcoin zu fixieren. „Arme Menschen schauen auf den Preis, reiche Menschen darauf, wie viel sie besitzen,“ schrieb er auf X. Für ihn dreht sich Investieren nicht darum, was eine Münze heute wert ist, sondern darum, was man langfristig aufbaut.
Damit kam er zu einem harten Urteil über traditionelles Geld: „Fiatgeld ist kaputt.“ Kiyosaki warnt schon seit Jahren vor der Gefahr des endlosen Druckens von Dollar und Euro. Durch diese Inflation verliert Geld seiner Meinung nach immer mehr an Wert. Gerade das macht knappe Güter wie Bitcoin, Gold und Silber attraktiver denn je.
Kapital fließt weiterhin in Bitcoin ETFs
Institutionelle Investoren scheinen die optimistische Sicht von Kiyosaki zu teilen. Am 18. Juni flossen beeindruckende 388,3 Millionen Dollar in Spot Bitcoin ETFs, wovon der größte Teil mit 278,9 Millionen Dollar zu BlackRock ging. Auch Fidelity zog erhebliches Kapital an: 104,4 Millionen Dollar.
Es war der achte aufeinanderfolgende Tag des Zuflusses in diese Fonds. Obwohl auch private Anleger ihren Weg zu ETFs finden, deutet dieser Geldstrom vor allem auf ein wachsendes Interesse von institutionellen Parteien hin. Für sie stellen ETFs die sicherste und zugänglichste Methode dar, in Bitcoin zu investieren. Retail-Investoren wählen dagegen häufiger Krypto-Börsen.
Interessanterweise fiel der Bitcoin-Kurs leicht, trotz dieses Kapitalzuflusses. Das deutet darauf hin, dass Investoren vor allem auf Akkumulation bei niedrigeren Preisen aus sind, anstatt eine direkte Rallye zu erwarten.
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