Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat eine bemerkenswerte Entwicklung zur institutionellen Akzeptanz von XRP mitgeteilt. Er weist auf einen Bericht von CoinDesk hin, der besagt, dass XRP Spot-ETFs seit ihrer Markteinführung außergewöhnlich gut abschneiden.
XRP-ETFs verzeichnen seit dreißig Tagen ununterbrochen Zuflüsse
Seit ihrer Einführung am 13. November 2025 haben die XRP Spot-ETFs dreißig aufeinanderfolgende Tage Nettozuflüsse verzeichnet. Damit ist XRP eine seltene Ausnahme unter den neuen Kryptofonds. Der gesamte Zufluss beträgt fast 1 Milliarde Dollar.
Das verwaltete Vermögen ist auf etwa 1,01 Milliarden Dollar gestiegen. Dies weist auf ein wachsendes, anhaltendes Interesse institutioneller Anleger hin.
XRP hebt sich von Bitcoin und Ethereum ab
Während Fonds für Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) im gleichen Zeitraum mit Abflüssen konfrontiert waren, oft aufgrund makroökonomischer Unsicherheiten und Marktschwankungen, wachsen die XRP-ETFs weiterhin. Dieser Unterschied ist bemerkenswert.
XRP scheint von Institutionen gerade wegen seiner praktischen Anwendungen im Zahlungsverkehr geschätzt zu werden, unabhängig von den breiteren Dynamiken des Kryptomarktes.
XRP-Preis bleibt zurück
Auffällig ist, dass der XRP-Kurs fällt, obwohl die Zuflüsse in ETFs anhalten. Dies deutet auf einen möglichen Unterschied zwischen institutioneller Kaufkraft und der Stimmung unter privaten Anlegern hin. Mögliche Ursachen sind begrenzte Liquidität, Derivatehandel oder vorübergehende Unsicherheiten unter kleineren Anlegern.
Droht ein Engpass?
Da große Mengen XRP in ETF-Strukturen gespeichert werden, verschwindet ein Teil der Münze aus dem freien Umlauf. Dies könnte mittelfristig zu einer Verknappung des Angebots führen. Wenn die Nachfrage steigt oder konstant bleibt, könnte dies zu einem plötzlichen Preisanstieg führen.
XRP wächst weiter als institutioneller Vermögenswert
Die Leistungen der ETFs unterstreichen, dass sich XRP zu einem ausgereiften Anlageprodukt für Institutionen entwickelt. Obwohl der Spotpreis dieses Bild noch nicht widerspiegelt, deutet der Zufluss auf eine fundamental steigende Nachfrage hin. Anleger könnten diese Diskrepanz als frühes Anzeichen für sich ändernde Marktverhältnisse sehen.
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