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Revolut plant gigantische Börsenpläne. Das britische Unternehmen strebt eine enorme Bewertung von 200 Milliarden Dollar an, wenn es an die Börse geht, womit es sich in die Spitze der europäischen Fintech-Szene einreihen würde. Dies entspricht fast einer Verdreifachung im Vergleich zu vor einigen Monaten, jedoch müssen Anleger noch bis 2028 warten, bevor sie einsteigen können.

Börsengang soll Vertrauen stärken

Revolut hat Investoren intern eine Zielbewertung von 150 bis 200 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt, wie die Financial Times berichtet. Das ist mehr als 160 Prozent über den 75 Milliarden Dollar, die das Unternehmen bei seinem Aktienverkauf im vergangenen November erzielte.

Wenn die Bewertung von 200 Milliarden Dollar erreicht wird, würde sich Gründer Nik Storonsky zu einem der reichsten Menschen der Welt entwickeln. Durch ein langlaufendes Bonusprogramm würde sein Anteil auf etwa 40 Prozent steigen, was einem Wert von rund 80 Milliarden Dollar entspricht.

Wer Anteile an Revolut erwerben möchte, muss sich noch gedulden. Storonsky erklärte diese Woche im Gespräch mit David Rubenstein von Bloomberg, dass der Börsengang erst in „zwei Jahren“ geplant sei.

„Wir sind eine Bank und für eine Bank ist Vertrauen äußerst wichtig. Börsennotierte Unternehmen genießen mehr Vertrauen als private“, sagte Storonsky.

Für die Zwischenzeit wird bereits ein Aktienverkauf für die zweite Hälfte des Jahres 2026 vorbereitet. Bestehende Investoren wie Balderton Capital und Index Ventures könnten dann einen Teil ihrer Anteile veräußern. Diese Runde soll Revolut auf über 100 Milliarden Dollar bewerten.

Revolut ist offiziell weiterhin ein privates Unternehmen. Die Aktien sind nicht an einer regulären Börse erhältlich, sodass normale Anleger vorerst außen vor bleiben.

Der Deal vom vergangenen November war ein Aktienverkauf unter bestehenden Investoren und Mitarbeitern. Sie konnten einen Teil ihres Anteils an neue Partner wie den Chiphersteller Nvidia verkaufen, der damals einstieg. Das Unternehmen selbst nahm damit kein frisches Kapital auf, erhielt jedoch eine neue Bewertung.

Bei einem tatsächlichen Börsengang ändert sich das. Die Aktien werden dann öffentlich gehandelt und jeder kann investieren.

Vom Londoner Start-up zum europäischen Giganten

Revolut wurde 2015 von Nik Storonsky und Vlad Yatsenko in London gegründet. Was als App für günstiges Geldwechseln auf Reisen begann, entwickelte sich in zehn Jahren zur wertvollsten Start-up Europas mit Milliardenumsätzen.

Mittlerweile operiert das Unternehmen in 40 Ländern und besitzt in 30 davon eine vollwertige Banklizenz. Im März des vergangenen Jahres erhielt es endlich das grüne Licht von der britischen Aufsichtsbehörde, nach einer Wartezeit von vier Jahren. Im selben Monat reichte Revolut auch einen Antrag für eine US-Banklizenz ein.

Auch Kryptowährungen spielen eine immer größere Rolle innerhalb der schnell wachsenden Plattform. Von den 65 Millionen Kunden weltweit sind 14 Millionen in der Kryptomarkt aktiv. Seit 2017 können Nutzer über die App Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und mittlerweile über 250 andere Tokens handeln.

Im Oktober 2025 erhielt Revolut die begehrte MiCA-Lizenz von der zypriotischen Aufsichtsbehörde. Dies ist das europäische ‚Krypto-Pass‘, mit dem das Unternehmen in allen 30 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums Kryptodienstleistungen anbieten darf.

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