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Pakistan hat einen großen Schritt in der Kryptowelt gemacht. Das Finanzministerium gab am Sonntag bekannt, dass das Land in der ersten Phase einer nationalen Strategie 2.000 Megawatt (MW) Strom für Bitcoin (BTC) Mining und AI-Datacenter zuweisen wird.
Dieser Plan ist ein Versuch, die überschüssige Energiekapazität des Landes besser zu nutzen. Zudem möchte das Land mehr ausländische Investitionen anziehen und die nationale Wirtschaft ankurbeln. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Die Zuweisung von Strom ist Teil einer breiteren Strategie unter der Leitung des Pakistan Crypto Council (PCC), unterstützt vom Finanzministerium. In der ersten Phase wird die Energie für den Aufbau von AI-Infrastruktur und Kryptomining verwendet. Finanzminister Muhammad Aurangzeb erwartet, dass dieser Ansatz Milliarden an ausländischen Investitionen anziehen und hochwertige Arbeitsplätze schaffen wird.
In der zweiten Phase liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit. Die Regierung möchte erneuerbare Energien für Miningaktivitäten zugänglich machen, sodass wirtschaftliches Wachstum Hand in Hand mit Umweltbewusstsein geht.
Um Investoren zu überzeugen, bietet Pakistan attraktive Steuervorteile für AI-Zentren und Befreiungen von Einfuhrzöllen für Bitcoin-Miner. Laut dem Bericht haben bereits mehrere ausländische Delegationen das Land besucht, um mögliche Kooperationen zu erkunden.
Bilal Bin Saqib, CEO des Pakistan Crypto Council (PCC), nannte diese Entwicklung einen „Wendepunkt“ für die digitale Wirtschaft des Landes. Er sieht Pakistan, mit klarer Regulierung und einem transparenten Rahmen, als aufstrebenden Weltspieler in der Krypto- und AI-Branche.
Der Schritt Pakistans, in die Krypto-Gewässer einzutauchen, kommt übrigens nicht völlig überraschend. Im März hatte Bin Saqib bereits angekündigt, das Mining von Bitcoin zu erkunden. Im vergangenen Monat ging der PCC zudem eine Kooperation mit World Liberty Financial, Trumps Krypto-Plattform, ein.
Der ehemalige CEO von Binance, Changpeng Zhao, wurde sogar als Berater eingestellt. Aber dabei blieb es nicht. Am 21. Mai gab das Finanzministerium grünes Licht für die Gründung der Pakistan Digital Assets Authority (PDAA). Diese neue Aufsichtsbehörde erhält ein breites Aufgabenspektrum, einschließlich der Regulierung von Exchanges, Wallets, Stablecoins und DeFi-Anwendungen. Darüber hinaus wird die PDAA die Tokenisierung nationaler Vermögenswerte und Staatsanleihen erleichtern und Startups unterstützen, die Blockchainlösungen skalieren möchten.
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