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Die Pakistan Virtual Assets Regulatory Authority (PVARA) hat internationale Kryptounternehmen eingeladen, eine Lizenz zu beantragen, um Zugang zum schnell wachsenden Markt von mehr als 40 Millionen Nutzern im Land zu erhalten.
PVARA wurde im Juli durch die Virtual Assets Ordinance gegründet, die einen vollständigen rechtlichen Rahmen für digitale Vermögenswerte in Pakistan einführte. Ohne Lizenz ist es Unternehmen nicht mehr erlaubt, in Pakistan tätig zu sein.
Die Aufsichtsbehörde fordert detaillierte Informationen über bestehende Lizenzen, Geschäftstätigkeit und Compliance-Historie. Zudem müssen Antragsteller Kapitalanforderungen erfüllen, nachweisen, dass sie über robuste Sicherheitssysteme verfügen und ihre Dienste an die islamische Scharia anpassen, unter Aufsicht eines Komitees von Finanzgelehrten.
Wenn Unternehmen diese Anforderungen erfüllen, dürfen sie legitime Dienste im Land anbieten. Bilal bin Saqib, Vorsitzender der PVARA und Staatsminister für Krypto und Blockchain, erläutert diesen Schritt:
„Dies ist unsere Einladung an die weltweit führenden Kryptounternehmen, an einer transparenten und inklusiven digitalen Finanzzukunft für Pakistan mitzubauen.“
Laut einer Erklärung des Finanzministeriums hat Pakistan mehr als 40 Millionen Nutzer digitaler Vermögenswerte, mit einem jährlichen Handelsvolumen von über 300 Milliarden Dollar. Damit gehört das Land zu den dynamischsten Frontier-Märkten weltweit. Laut Chainalysis steht das Land sogar auf dem dritten Platz, was die Krypto-Adoption angeht. Nur Indien und die Vereinigten Staaten, jeweils Platz 1 und 2, sind besser.
Die Regierung zeigt in den letzten Monaten ein zunehmendes Interesse an der Branche. So wurde ein nationaler Krypto-Rat gegründet, dem unter anderem Binance-Mitbegründer Changpeng Zhao angehört.
Auch plant das Land, Energieüberschüsse zum Minen von Bitcoin (BTC) einzusetzen. Obwohl im Juli der Internationale Währungsfonds (IWF) noch Einwände dagegen zu haben schien. Zudem arbeitet die Regierung an einer strategischen nationalen Bitcoinreserve. Darüber wurden im Juni sogar Gespräche mit Michael Saylor von Strategy geführt.
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