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Wenn wir dem populären Ökonomen Alex Krüger Glauben schenken, dann befinden sich Bitcoin und Kryptowährungen in einem sogenannten „Superzyklus.“ Aber was bedeutet das eigentlich? Können wir noch viel mehr Kursanstiege von Bitcoin und dem Rest des Marktes erwarten?
Auch während des Bullenmarkts 2021 sprach man von einem Superzyklus. Tatsächlich bedeutet ein Superzyklus, dass Bitcoin in den bislang besten Bullenmarkt eintritt. Das sind also erhebliche Aussagen von Alex Krüger.
Laut Krüger, der zu Gast im Blocmates Orange Podcast war, haben Wall Street und die traditionelle Finanzwelt die Marktstruktur für digitale Assets „drastisch“ verändert.
Krüger glaubt, dass unter anderem die Einführung der ETFs die Wahrscheinlichkeit großer Kursverluste deutlich reduziert hat. Das ist natürlich nicht ganz richtig, denn Anfang Juli fiel der Bitcoin-Kurs wieder auf 53.500 Dollar zurück.
„Die Art und Weise, wie ich es sehe, ist, dass wir uns in einem Superzyklus befinden. Diese Worte wurden in der Vergangenheit als eine Art Meme in der Krypto-Gemeinschaft verwendet. Es stellte sich auch als Meme heraus, denn Bitcoin fiel von 2021 bis 2022 von der Spitze um 86 % bis zum Tief“, so Krüger.
Aber was ist dieser Superzyklus laut Krüger?
„Ein Superzyklus bedeutet im Grunde nicht, dass wir keine Bärenmärkte oder Korrekturen mehr haben und nur noch steigen. Was es bedeutet, ist, dass die Korrekturen weniger tief werden.
Wir sprechen hier nicht von Korrekturen von nur 6 %, sondern schauen auf Zahlen wie 20 % oder im schlimmsten Fall 50 % oder 60 % in den extremsten Fällen. Und auch Korrekturen, die nicht mehr ewig dauern“, so Krüger.
Der Haupttreiber für den Superzyklus ist laut ihm der Eintritt von Wall Street und insbesondere die Einführung der Spot Bitcoin ETFs in den Vereinigten Staaten.
„Wir gehen auf eine Zukunft zu, in der die Menschen mehr Bitcoin in ihren Portfolios benötigen. Warum? Weil Fondsmanager und praktisch jeder an der Wall Street ihnen das sagen“, fährt der Ökonom fort.
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