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Im ersten Quartal 2026 haben Kryptohacker über 168,6 Millionen Dollar an digitaler Währung durch Angriffe auf 34 DeFi-Protokolle erbeutet. Diese Zahlen stammen von DefiLlama. Der Betrag liegt deutlich unter dem Vorjahreswert von 1,58 Milliarden Dollar, wobei dieser Rückgang durch einen extremen Hack im Jahr 2025 verzerrt wird.
Der größte Hack ereignete sich im Januar bei Step Finance. Angreifer verschafften sich Zugang zu geheimen digitalen Schlüsseln der Plattform und erbeuteten rund 40 Millionen Dollar.
Kurz darauf wurde Truebit getroffen. Durch eine Schwachstelle in einem Smart Contract entwendeten Hacker 26,4 Millionen Dollar an Ethereum (ETH). Im März folgte ein Angriff auf Resolv Labs, bei dem erneut die private-keys gestohlen wurden und letztlich etwa 25 Millionen Dollar verschwanden.
Der starke Rückgang im Vergleich zum Vorjahr klingt zwar positiv, ist jedoch irreführend. 2025 fand ein Hackerangriff von gewaltigem Ausmaß bei der Kryptobörse Bybit statt, bei dem alleine 1,4 Milliarden Dollar gestohlen wurden. Ohne diesen einen Vorfall wäre der Unterschied zwischen den Jahren deutlich geringer.
Die aktuellen Zahlen zeigen, dass das grundlegende Aufkommen von Hackerangriffen nicht wesentlich gesunken ist. Es gab lediglich keine Ausreißer von solch extremem Ausmaßen.
Laut Nick Percoco, Sicherheitschef bei der Kryptobörse Kraken, sind derartige Angriffe nicht saisonabhängig. Cyberkriminelle schlagen vor allem dann zu, wenn viel Geld im Markt ist. Während Bullenmärkten, Produkteinführungen und schnellem Wachstum gibt es mehr zu holen. Doch auch in ruhigeren Zeiten bleiben Schwachstellen bestehen, besonders da sich die Technologie rasch entwickelt.
Hackergruppen mit Verbindungen zu Nordkorea spielen eine zentrale Rolle. Sie werden schon länger mit großen Angriffen auf den Kryptosektor in Verbindung gebracht. Möglicherweise waren sie auch an dem jüngsten Hack auf das Drift Protocol beteiligt, bei dem geschätzt 285 Millionen Dollar verloren gingen.
Experten erwarten, dass sich Cyberangriffe 2026 weiter verändern werden. Der Diebstahl von Zugangsdaten, die Manipulation von Menschen durch Social Engineering und der Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Angriffen nehmen zu.
Ein bemerkenswertes Merkmal von Krypto spielt Angreifern dabei in die Karten: Viele Informationen sind öffentlich. Das macht das System transparent, aber Schwachstellen sind dadurch auch schneller für Angreifer sichtbar. Projekte mit viel Kapital, komplexer Technologie und unzureichender Sicherheit sind besonders gefährdet.
Der geringere Schaden im ersten Quartal bedeutet daher nicht, dass das Problem kleiner geworden ist. Die Bedrohung entwickelt sich weiter und wird zunehmend komplexer.
Hacker erstellte 1.000 unautorisierte eBTC-Token auf DeFi-Plattform Echo Protocol. Schaden auf 76,7 Millionen Dollar geschätzt.
Aave versucht, Zugang zu etwa 71 Millionen Dollar in ETH (Ethereum) zu erhalten, die derzeit im Arbitrum-Netzwerk eingefroren sind.
Um betroffenen Nutzern entgegenzukommen, hat THORChain inzwischen ein Wiederherstellungsportal eröffnet.
AI-Modelle prognostizieren einen XRP-Kurs von durchschnittlich 1,55 Dollar bis Ende Mai. Investoren haben seit Oktober 2025 4 Milliarden XRP gekauft. Der Markt wartet auf CLARITY Act.
Ein Anleger, der Anfang 2026 XRP für 1.000 Dollar kaufte, steht trotz einer spektakulären Rallye Anfang des Jahres immer noch im Minus.
ChatGPT-Analyse identifiziert wichtige Kaufzonen für XRP bei 1,30 und 1,18 US-Dollar. Coin nähert sich kritischem Widerstandsniveau zwischen 1,45 und 1,50 US-Dollar.