Seit Donald Trump im März die nationale Bitcoin (BTC) strategische Reserve einführte, scheint das Interesse an digitalen Vermögenswerten in ganz Amerika nur noch weiter zuzunehmen. Dutzende Staaten haben Schritte in Richtung einer eigenen digitalen Reserve unternommen und jetzt ist es soweit: New Hampshire hat die Premiere.
Eine BTC-Premiere
Am 7. Mai machte Dennis Porter, CEO von Satoshi Action Fund, die Nachricht bekannt. New Hampshire schreibt damit Geschichte. Als erster amerikanischer Staat richtet es eine offizielle Bitcoin-Reserve ein.
Das Gesetz wurde von Vertreter Keith Ammon eingeführt, einem begeisterten Befürworter digitaler Währungen. Zusammen mit Majority Leader Jason Osborne brachte er den Gesetzesentwurf durch den Senat. Das Gesetz tritt 60 Tage nach Genehmigung in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt kann New Hampshire beginnen, digitale Vermögenswerte für seine Reserven zu erwerben.
Und was genau beinhaltet das neue Gesetz? Dank House Bill 302 (HB 302) können Staatsfonds nun bis zu 5% in BTC, aber auch andere Kryptos investieren. Die Bedingung dafür ist jedoch, dass die Marktkapitalisierung mehr als 500 Milliarden Dollar beträgt. So sollen sehr risikoreiche Investitionen in kleine Token vermieden werden. Derzeit erfüllt nur Bitcoin diese Anforderung.
Porter führte weiter aus, dass er die Bitcoin-Reserve als klugen Weg sieht, das Steuergeld der Bürger zu schützen. „HB 302 zeigt, dass man Steuergelder sichern, Reserven diversifizieren und die Staatskasse stärken kann, alles dank des robustesten monetären Netzwerks der Welt“, sagte ein begeisterter Porter.
Bitcoin-Reserve Arizona vom Tisch
Bemerkenswerterweise schien Arizona den Titel als ‚erster amerikanischer Staat mit einer Bitcoin-Reserve‘ zu gewinnen. Aber es kam anders. Obwohl der Gesetzesvorschlag zuvor vom Repräsentantenhaus genehmigt wurde, warf Gouverneurin Katie Hobbs Sand ins Getriebe. Mit einem einzigen Veto beendete sie den Plan. Als Gouverneurin hat sie nämlich die Befugnis, eigenständig einen Gesetzesvorschlag zu blockieren.
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