In einer bemerkenswerten Wendung in der juristischen Saga um Do Kwon, den Mitbegründer von Terraform Labs, hat das Berufungsgericht in Montenegro erneut einen Versuch, ihn an die Vereinigten Staaten auszuliefern, abgelehnt.
Die Entscheidung, die am 5. März gefällt wurde, hebt einen früheren Beschluss des Obersten Gerichtshofs von Podgorica auf, der der Auslieferung von Kwon für eine strafrechtliche Verfolgung in den USA zugestimmt hatte.
Mangelhafte Begründung hinter den tatsächlichen Feststellungen
Das Gericht erklärte, dass die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs vom 20. Februar, die grünes Licht für die Auslieferung von Kwon gab, trotz „erheblicher Verstöße gegen die Bestimmungen des Strafverfahrens“ nach lokalem Recht getroffen wurde. Das Berufungsgericht kritisierte die mangelhafte Begründung hinter den tatsächlichen Feststellungen bezüglich der Auslieferungsanträge, was Zweifel an der Gültigkeit des Verfahrens aufkommen ließ.
Dieses jüngste Urteil folgt auf eine Reihe von juristischen Entwicklungen seit der Festnahme von Kwon in Montenegro im März 2023. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch Südkorea haben seine Auslieferung gefordert, was zu einem komplexen juristischen Kampf darüber geführt hat, wo Kwon letztendlich vor Gericht gestellt werden sollte. Das Berufungsgericht hatte bereits im Dezember 2023 einen Stopp seiner Auslieferung veranlasst, mit dem Argument, dass der Fall an das Grundgericht von Podgorica für ein neues Verfahren zurückverwiesen werden müsse.
Das Oberste Gerichtshof von Podgorica hatte im November 2023 die rechtliche Grundlage für Kwons Auslieferung festgelegt, aber die endgültige Entscheidung dem Justizminister von Montenegro überlassen. Mit dieser letzten Entscheidung des Berufungsgerichts bleibt die Zukunft von Do Kwon ungewiss, während juristische Experten und internationale Beobachter die Entwicklungen genau verfolgen.
Fußball-WM löst Wettboom aus: Kalshi meldet Handelsrekord
Die Fußball-WM beschert Kalshi Rekordvolumina, während die USA und Europa die Regeln für Prognosemärkte weiter verschärfen.
Südafrika schafft mehr Klarheit bei der Krypto-Besteuerung
Die südafrikanische Steuerbehörde (SARS) hat neue Richtlinienentwürfe zur Besteuerung von Kryptoassets veröffentlicht.
Indiens Zentralbank fordert erneut härteren Kurs gegen Krypto
Die Reserve Bank of India (RBI) will das Engagement von Banken und anderen Finanzinstituten in Kryptowährungen weiter begrenzen.
Meist gelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
Warum der November 2026 für Ripple und XRP bedeutend sein könnte
Eine neue SWIFT-Aktualisierung im November 2026 und ein Konzept eines ehemaligen SWIFT-Veteranen nähren die Spekulationen über eine Rolle von XRP.
Kann XRP auf 10.000 bis 50.000 Dollar steigen? ChatGPT erklärt, warum es möglich ist
Südkorea will auch kleine Kryptotransaktionen überwachen. Der Vorschlag soll Geldwäsche verhindern und internationale Vorschriften stärken.
