Während Anleger nach den enttäuschenden Quartalszahlen von Tesla auf Ruhe hofften, gießt Elon Musk erneut Öl ins Feuer. Der Milliardär kündigte dieses Wochenende überraschend an, eine eigene politische Partei zu gründen. Die Nachricht traf den Markt hart: Tesla fiel bei der Eröffnung um sieben Prozent.
Tesla-Aktie unter Druck nach politischem Skandal
Der Zeitpunkt könnte kaum schlechter sein. Tesla kämpft bereits seit Monaten mit enttäuschenden Verkäufen, und das zweite Quartal in Folge bleiben die Lieferungen unter den Erwartungen. Seit Dezember hat die Aktie sage und schreibe 35 Prozent an Wert verloren. Damit ist Tesla der am schlechtesten performende Technologieriese im Vergleich zu Unternehmen wie Apple, Amazon und Google.

Der Abwärtstrend scheint vor allem durch Musk selbst verursacht zu sein. Früher in diesem Jahr geriet er wegen seines harten Vorgehens über das Department of Government Efficiency (D.O.G.E.) unter Beschuss. Er ließ dort plötzlich eine große Anzahl von Beamten entlassen, was zu heftiger Kritik und einem Verbraucherboykott gegen seine Unternehmen führte.
Neue Partei erhöht Sorgen über Musks Fokus
Anleger machen sich nun ernsthafte Sorgen über Musks Engagement bei Tesla. Anstatt sich auf das Unternehmen zu konzentrieren, kündigte er dieses Wochenende an, die “American Party” zu gründen. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert, gerade jetzt, wo das Vertrauen in Tesla brüchig ist.
Anlass für den politischen Schritt ist ein Konflikt mit Donald Trump über den ‘Big Beautiful Bill’. Dieses neue Gesetz umfasst drei Billionen Dollar an Investitionen. Musk ist stark dagegen und fürchtet einen starken Wertverfall des Dollars. Der Streit eskalierte, als Musk Trump persönlich angriff und ihn mit dem Epstein-Skandal in Verbindung brachte. Trump reagierte, indem er drohte, Milliarden an Subventionen für Musks Unternehmen zu stoppen.
Die Folge? Unruhe auf den Märkten und Panikverkäufe von Tesla-Aktien.
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