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Morgan Stanley spürt eine starke Nachfrage nach Bitcoin (BTC) unter seinen Kunden, doch intern bleibt die Akzeptanz zurück. Einem hochrangigen Manager zufolge ist es nur eine Frage der Zeit, bis große Banken Bitcoin in ihre Bilanzen aufnehmen. Vorläufig verhindern jedoch Regularien und Unsicherheiten diesen Schritt.
Amy Oldenburg, Leiterin der Digital Asset Strategy, sprach diese Woche auf der Bitcoin-Konferenz in Las Vegas. Dort erläuterte sie, wie sich Morgan Stanley auf eine Erweiterung seiner Krypto-Aktivitäten vorbereitet. Die Nachfrage von Kundenseite nimmt zu und auch das regulatorische Umfeld entwickelt sich allmählich in eine positive Richtung.
Laut Oldenburg ist es nur eine Frage der Zeit, bis große US-Banken Bitcoin in ihre Bilanzen aufnehmen. Doch dieser Zeitpunkt ist noch nicht erreicht. „Die Federal Reserve (FED), die Basler Vorschriften und mehrere globale Aufsichtsbehörden müssen sich in diese Richtung bewegen“, sagte sie.
Solange diese Gewissheit ausbleibt, bleibt ein direktes Engagement für Banken dieser Größenordnung vorerst außer Reichweite.
Trotz der steigenden Bitcoin-Nachfrage und der starken Zuflüsse in das eigene MSBT-Fonds bleibt die interne Akzeptanz bei Morgan Stanley zurück. Dies wird deutlich, wenn man betrachtet, wer das Produkt tatsächlich kauft.
Das ETP von Morgan Stanley, MSBT, nutzt Coinbase und BNY Mellon als Verwahrer. Bemerkenswert ist, dass der gesamte Zufluss in der ersten Woche von selbst handelnden Anlegern stammte. Die eigenen Finanzberater der Bank boten das Fonds zu diesem Zeitpunkt noch nicht an.
Das unterstreicht die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage auf der Plattform. Rund achtzig Prozent der Exponierung gegenüber MSBT kommen derzeit von Kunden, die eigenständig handeln. Oldenburg zufolge liegt die Ursache vor allem in einem Wissensdefizit der Berater. Die Bank hat mittlerweile interne Schulungsprogramme aufgesetzt, um diese Lücke zu schließen.
Offiziell empfiehlt Morgan Stanley seinen Kunden eine Bitcoin-Allocation von zwei bis vier Prozent. In der Praxis bleibt die Umsetzung dieser Empfehlung jedoch zurück.
Unterdessen arbeitet die Bank an einem OCC Digital Trust Charter, um Krypto direkt verwahren und Spot-Krypto-Handel über ihre Vermögensplattform anbieten zu können.
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