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In den letzten Tagen befindet sich Bitcoin (BTC) in einem absteigenden Trend. Verschiedene Analysten schlagen Alarm, da die digitale Währung derzeit eine kritische Unterstützungsebene testet. Wenn wir darunter fallen, könnte dies den Rest des Marktes in eine tiefe Korrektur mitreißen.
Der niederländische Analyst Ed gibt auf X an, dass „der Moment der Wahrheit“ für Bitcoin gekommen ist. Der Kurs testet nämlich derzeit ein zuvor erreichtes Rekordniveau.
Der Analyst weist darauf hin, dass Bitcoin die letzten drei Male beim Testen eines früheren Höchststandes nicht mehr darunter fiel. Wenn sich die Geschichte wiederholt, würde das bedeuten, dass die Unterstützung auch jetzt hält. Aber was, wenn das nicht der Fall ist? Droht dann ein extremer Fall?
Laut Nebraskangooner könnten wir erheblich fallen, wenn BTC jetzt nicht überlebt. Er gibt an, dass Bitcoin sich derzeit im ersten Unterstützungsbereich befindet. Bei weiteren Rückgängen kommt das zweite Unterstützungsniveau ins Spiel, das viel tiefer liegt. Dieses befindet sich nämlich in einer Zone zwischen etwa 105.000 und 102.500 Dollar. Im ungünstigsten Szenario könnte ein Abwärtsausbruch zu einem Verlust von 6,8 Prozent führen.
Der Analyst Timmer warnt sogar vor noch niedrigeren Kursen. Er spricht von einem Preis von rund 100.000 Dollar, falls Bitcoin in den kommenden Tagen nicht standhält.
Der plötzliche Rückgang des Bitcoin-Kurses fällt zusammen mit zunehmenden makroökonomischen Spannungen. Investoren sind besorgt über die Unabhängigkeit der US-Zentralbank, nachdem Donald Trump erneut aktiv in die Geldpolitik eingegriffen hat. Federal Reserve (Fed)-Gouverneurin Lisa Cook wurde unerwartet entlassen wegen angeblicher Hypothekenbetrugs.
Es gibt viel Kritik an der Entlassung, da ein Mitglied des Fed-Vorstands laut Gesetz nur bei einem nachgewiesenen Verbrechen entfernt werden kann. Cook wurde jedoch nicht angeklagt und bestreitet die Vorwürfe.
Laut Kritikern versucht Trump mit der Entlassung, direkteren Einfluss auf die Zinspolitik zu nehmen. Cook hatte zuvor bereits abgelehnt, freiwillig zurückzutreten.
Die Unruhe kommt zusätzlich zu dem früheren Rücktritt von Adriana Kugler, einem der zwölf stimmberechtigten Mitglieder der Fed. Auch dieser Rücktritt scheint mit politischem Druck zusammenzuhängen. Trump besetzte den freigewordenen Platz sofort mit einem Verbündeten, was das Misstrauen unter den Investoren weiter vergrößert.
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