Donald Trump macht sich zunehmend zum Gegner der amerikanischen Zentralbank. Während er offen für niedrigere Zinsen plädiert, steht Fed-Vorsitzender Jerome Powell unter Beschuss. Nun tritt auch noch ein einflussreiches Vorstandsmitglied unerwartet zurück, kurz nach einer gespaltenen Zinsentscheidung und enttäuschenden Wirtschaftszahlen.
Der Abgang setzt die Unabhängigkeit der Fed unter Druck und wirft die Frage auf: Wer zieht bald wirklich die Fäden bei der amerikanischen Zinspolitik?
FOMC verliert stimmberechtigtes Mitglied
Adriana Kugler, eines der zwölf stimmberechtigten Mitglieder der Federal Reserve, legt ihr Amt nieder am 8. August. Offiziell geht sie zurück zu ihrer Stelle an der Georgetown University, aber ihre Amtszeit wäre eigentlich erst im Januar 2026 abgelaufen. Das Timing ist bemerkenswert. Besonders jetzt, da Trump immer lauter nach Zinssenkungen ruft.
Kugler war Teil des Federal Open Market Committee (FOMC), das entscheidet, ob die Zinsen steigen, fallen oder gleich bleiben. Jetzt, da sie geht, erhält Trump erneut die Chance, jemanden zu ernennen, der seine Politik unterstützt.
Trump will niedrigere Zinsen, Fed bleibt standhaft
Die Spannungen zwischen Donald Trump und Fed-Vorsitzendem Jerome Powell nehmen zu. Trump kritisiert schon länger die hohen Zinssätze, die seiner Meinung nach Milliarden an unnötigen Zinsausgaben bei einer US-Staatsschuld von mittlerweile 36,9 Billionen Dollar verursachen.
Bei der Zinsentscheidung am vergangenen Mittwoch stimmten zwei Mitglieder gegen die Beibehaltung des aktuellen Zinssatzes. Bemerkenswerterweise handelt es sich dabei um Michelle Bowman und Christopher Waller, beide von Trump ernannt. Dies schürt die Sorgen um die Unabhängigkeit der Zentralbank.
Chance auf Zinssenkung steigt deutlich
Obwohl Powell selbst zurückhaltend bleibt, hat die Chance auf eine Zinssenkung deutlich zugenommen. Neue Zahlen zum Arbeitsmarkt zeigen, dass die US-Wirtschaft schwächer ist als zuvor angenommen. Hunderttausende Jobs wurden im Mai und Juni falsch registriert.
Infolgedessen hat sich die Erwartung einer Zinssenkung im September verdoppelt: von 37,7 auf 76,9 Prozent. Niedrigere Zinsen machen das Ausleihen billiger, was in der Regel günstig für Aktien und Krypto ist. Aber das Risiko steigender Inflation bleibt ein heikles Thema.
Was bedeutet das für Krypto?
Für Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen könnte eine Zinswende der Fed positiv ausfallen. Der Markt reagiert oft scharf auf Veränderungen in der Politik. Aber wenn die Zentralbank ihre Unabhängigkeit verliert, könnte das gerade Nervosität bei den Investoren verursachen. Die Frage bleibt also: Wer bestimmt bald wirklich das Tempo der amerikanischen Zinspolitik?
Sichern Sie sich jetzt Ihren 10 € Bonus – exklusiv mit Bitvavo powered by Hyphe
Profitieren Sie von der einzigartigen Partnerschaft zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe: Eröffnen Sie über den Button unten Ihr Konto, tätigen Sie eine Einzahlung von nur 10 € – und erhalten Sie sofort 10 € geschenkt.
Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang gebührenfrei bis zu einem Transaktionsvolumen von 10.000 €. Dieses Angebot gilt nur für kurze Zeit – also nicht zögern!
Jetzt Konto eröffnen und 10 € Startguthaben sichern.
Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, von der boomenden Welt der Kryptowährungen direkt zu profitieren!
Republikanische Senatoren warnen vor Scheitern des US-Kryptogesetzes
Der CLARITY Act droht im Senat zu scheitern. Ohne Einigung könnten neue US-Regeln für Kryptowährungen womöglich bis 2030 ausbleiben.
Singapur setzt bei Stablecoins auf westliches Regulierungsmodell
Singapur will für Stablecoins vollständige Reserven vorschreiben und Zinsen verbieten. Auch ausländische Stablecoins könnten anerkannt werden.
FBI deckt Krypto-Netzwerk der Hamas auf und beschlagnahmt 560.000 Dollar
US-Behörden haben das Krypto-Netzwerk der Hamas offengelegt und dabei Kryptowährungen im Wert von mehr als 560.000 Dollar beschlagnahmt.
Meist gelesen
Kryptoexperte erklärt, warum 1.000 XRP genügen könnten
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Analyst: XRP könnte die größte verpasste Chance unseres Lebens werden
Nach Einschätzung eines Krypto-Investors könnte XRP zur größten verpassten Chance unseres Lebens werden. Deshalb sind die Erwartungen so hoch.
XRP-Kurs auf 60 Dollar? Experte nennt entscheidende Marke
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
