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Laut einigen Analysten zeigt das Verhältnis zwischen Bitcoin (BTC) und Gold ein bemerkenswertes Bild. Während Gold kürzlich neue Rekorde erreichte, bleibt der Bitcoin Kurs hinter historischen Trends zurück. Ein prominenter Marktkenner deutet dies als mögliches Anzeichen für eine bevorstehende Erholung der größten Kryptowährung.
Der kanadische Unternehmer und Bitcoin-Befürworter Samson Mow sieht ein Ungleichgewicht in den Verhältnissen. Seiner Ansicht nach hinkt Bitcoin hinter Gold und der weltweiten Geldmenge her, während Gold stark gestiegen ist.
Der Goldpreis schloss am Freitag bei 5.247,90 Dollar pro Unze. Auch tokenisiertes Gold, wie PAX Gold (PAXG), handelt aktuell bei 5.440 Dollar. Mow sieht darin ein Zeichen, dass Anleger verstärkt in das Edelmetall flüchten.
In einem Beitrag auf X äußerte er, dass das aktuelle Verhältnis zwischen Bitcoin und Gold in der Vergangenheit oft einen Wendepunkt markiert hat. „Bitcoin liegt etwa 24 bis 66 Prozent unter seinem Trend im Verhältnis zum Marktwert von Gold oder der weltweiten Geldmenge, während Gold überhitzt ist“, so Mow.
Er verweist auf die sogenannte Z-Score der Bitcoin-Gold-Verhältnis. Diese misst, wie stark das aktuelle Verhältnis vom historischen Durchschnitt abweicht. Ein Wert unter null deutet darauf hin, dass Bitcoin relativ niedrig steht. Wenn die Score unter minus 2 fällt, folgten in der Vergangenheit oft starke Kursanstiege.

Derzeit liegt die Z-Score bei etwa minus 1,24. Das ist noch kein extremes Niveau, aber laut Mow ein Hinweis darauf, dass Bitcoin relativ günstig ist.
Daten von TradingView zeigen, dass das Verhältnis im November 2022 unter minus 3 fiel, während des Zusammenbruchs der Kryptobörse FTX. In den zwölf Monaten danach stieg der Bitcoin Kurs um mehr als 150 Prozent.
Ein ähnliches Muster zeigte sich im März 2020 während des weltweiten Corona-Crashs. Damals fiel Bitcoin auf etwa 5.000 Dollar. Im darauffolgenden Jahr stieg der Kurs um über 300 Prozent und erreichte im November 2021 einen damaligen Höchststand von rund 69.000 Dollar.
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