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Der Bitcoin-Kurs ist in den vergangenen 24 Stunden um gut 1 Prozent gestiegen. Damit notiert Bitcoin (BTC) bei 64.140 Dollar. Auf diesem Niveau stößt Bitcoin jedoch offenbar auf erheblichen Widerstand, der Anstieg kommt derzeit wieder etwas ins Stocken.

Der Iran-Krieg und der steigende Ölpreis bleiben vorerst die größten Belastungsfaktoren für die Finanzmärkte. Gestern wurde etwa ein Handelsschiff in der wichtigen Meerenge angegriffen.
Ein Vertreter des iranischen Militärs soll das betreffende Schiff zuvor gewarnt haben. Bei einer Durchfahrt werde man am Schiff „mehrere große Löcher“ feststellen.
Zudem erklärte Trump, er sehe kurzfristig keine Möglichkeit, die Waffenruhe zu verlängern. Aus seiner Sicht werde Iran die Bedingungen nicht akzeptieren, die seiner Meinung nach nötig wären, um den Krieg zu beenden.
Der Preis für Brent-Öl notiert wegen der Spannungen wieder bei rund 90 Dollar. Ein solches Preisniveau ist für Bitcoin ungünstig, weil es die US-Notenbank auf längere Sicht zu Zinserhöhungen zwingen könnte.
Hinzu kommt, dass Bitcoin nach Einschätzung von Fundstrat Global Advisors möglicherweise vor einer deutlichen Bewegung steht. Sean Farrell, Leiter Digital Assets bei Fundstrat, verweist darauf, dass die 30-Tage-Volatilität von Bitcoin historisch niedrig ist. In früheren Phasen, in denen sich Bitcoin ähnlich ruhig verhielt, folgte häufig ein starker Ausschlag.
Laut Fundstrat lag die durchschnittliche absolute Kursbewegung in den 60 Tagen nach vergleichbaren Phasen bei etwa 30 Prozent. Entscheidend ist dabei, dass dies nichts über die Richtung aussagt. In vier von acht Fällen stieg Bitcoin, in den anderen vier Fällen fiel der Kurs.
Ausgehend vom aktuellen Kurs von rund 64.000 Dollar würde ein Anstieg um 30 Prozent Bitcoin in Richtung 83.200 Dollar führen. Ein Rückgang im gleichen Umfang entspräche dagegen einem Kurs von etwa 44.800 Dollar. Fundstrat bezeichnet dies nicht als offizielles Kursziel, sondern als Beispiel dafür, wie groß die nächste Bewegung ausfallen könnte.
Farrell sieht vor allem die steigenden Realzinsen als möglichen Auslöser dieser Bewegung. Bleibt der Ölpreis hoch und ziehen die Anleiherenditen weiter an, könnte das Risikoanlagen wie Bitcoin belasten. Der jüngste Anstieg scheint zudem teilweise auf Eindeckungen von Short-Positionen zurückzugehen, bei denen Händler negative Positionen schließen, und nicht zwingend auf neue Kaufkraft.
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