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MicroStrategy kündigte gestern Abend den Kauf von über 50.000 Bitcoin an. Insgesamt besitzt das Unternehmen nun 331.200 Bitcoin, nachdem es gestern erneut einen Kauf im Wert von 4,6 Milliarden Dollar tätigte. Doch bald steht ein weiterer Kauf an, denn MicroStrategy plant, weitere 1,75 Milliarden Dollar aufzunehmen.

MicroStrategy kauft unermüdlich weiter und scheint kein Ende zu kennen. Derzeit besitzt das Unternehmen etwa 1,5 % aller Bitcoin, die jemals in Umlauf kommen werden.
Sollte es dem Unternehmen von Michael Saylor gelingen, seinen „21/21 Plan“ umzusetzen – der vorsieht, innerhalb von drei Jahren Bitcoin im Wert von 42 Milliarden Dollar zu erwerben – könnten sie möglicherweise auf 3–4 % aller BTC kommen.
Doch das ist vorerst Zukunftsmusik. Klar ist, dass MicroStrategy in den letzten Wochen wieder Milliarden investiert hat und Pläne schmiedet, weiteres Kapital aufzubringen, um noch mehr Bitcoin zu kaufen.
Damit bleibt das Unternehmen vorerst eine enorme positive Kraft für den Bitcoin-Kurs. Aber mit all dem geliehenen Kapital besteht natürlich das Risiko, dass etwas schiefgeht, wenn die Musik einmal stoppt und der Bitcoin-Kurs einen klassischen Einbruch erleidet.

Übrigens ist MicroStrategy nicht das einzige Unternehmen mit dieser Strategie. Da wären zum Beispiel das japanische Metaplanet und Semler Scientific, die beide jeweils etwas mehr als 1.000 Bitcoin angesammelt haben.
Das ist zwar nett, aber nicht wirklich beeindruckend. Solche Summen bewegen den Markt noch nicht spürbar. Dafür sind größere Beträge nötig, und die scheinen nun von Bitcoin-Miner MARA Holding (MARA) zu kommen.
MARA plant, 700 Millionen Dollar an Kapital aufzunehmen, um damit Bitcoin zu kaufen. Das sind Summen, die sich langsam mit der Strategie von MicroStrategy messen können.
Werden nach MARA weitere Unternehmen folgen? Je mehr Akteure dabei sind, desto besser für den Bitcoin-Kurs – und das unterstützen wir natürlich gerne.
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