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Der Bitcoin-Kurs hat in den vergangenen 24 Stunden einen ungewöhnlichen Handelstag erlebt. Was nach der Mitteilung von Strategy über einen Verkauf von Bitcoin (BTC) mit einem Kursrückgang begann, endete zunächst mit einem Anstieg. Dieser führte den Kurs bis auf rund 64.600 Dollar. Anschließend gab Bitcoin wieder nach und notiert aktuell bei 63.000 Dollar.

Dennoch scheint der Markt den Verkauf von Bitcoin durch das Unternehmen als richtigen Schritt zu werten. Seit einiger Zeit gibt es Sorgen über Strategy und die Frage, ob das Unternehmen von Michael Saylor unter Druck geraten könnte.
In den vergangenen Monaten ist das Unternehmen erhebliche Risiken eingegangen. Dadurch standen plötzlich beträchtliche kurzfristige Dollarverbindlichkeiten im Raum. Konkret müsste Strategy in absehbarer Zeit hohe Dividendenzahlungen leisten.
Nun scheint Strategy diese Bedenken ernst zu nehmen und verkauft vorsorglich Bitcoin, um nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Zunächst reagierte der Markt darauf mit einem Kursrückgang.
Die spätere Reaktion fiel jedoch positiv aus. Vermutlich honoriert der Markt, dass Strategy die Lage ernst nimmt und Vorkehrungen trifft. Schwerer gewogen hätte es wohl, wenn das Unternehmen untätig geblieben wäre und einfach abgewartet hätte, bis die Situation eskaliert.
Nun handelt Strategy frühzeitig. Das scheint vorerst der entscheidende Faktor zu sein. Der Bitcoin-Kurs reagierte jedenfalls positiv darauf.
Obwohl Bitcoin letztlich positiv auf die Strategy-Meldung reagierte, steht für die vergangenen 24 Stunden ein Kursrückgang zu Buche. Das hängt mit den Nachtstunden zusammen, in denen die Märkte überwiegend im Minus lagen.
Nicht nur der Kryptomarkt, auch die klassischen Finanzmärkte zeigen seit einigen Stunden rote Vorzeichen. Ein möglicher Grund ist der erneute Anstieg der US-Anleiherenditen.
Auf breiter Front legten die Renditen in der Nacht zu. Das traf nicht nur Bitcoin, sondern auch die Aktienindizes. Der Nasdaq 100 liegt heute bei minus 1,06 Prozent, der S&P 500 bei minus 0,30 Prozent.
Damit steht Bitcoin heute nicht allein unter Druck. Es handelt sich um eine marktbreite Korrektur.
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