Das japanische Unternehmen Metaplanet setzt erneut massiv auf Bitcoin (BTC). Das Unternehmen, das immer häufiger mit Michael Saylors Strategy verglichen wird, hat angekündigt, 135 Millionen Dollar einsammeln zu wollen, um seinen Bitcoin-Bestand erheblich zu erweitern. Warum kauft Metaplanet so viele BTC und wie soll das finanziert werden?
Bitcoin-Kauf durch Aktien und Optionen finanziert
Über X gab Metaplanet heute bekannt, mehr als 124 Millionen neue Aktien ausgeben zu wollen, zusammen mit einem zusätzlichen Paket von Aktienoptionen. Damit sollen 135 Millionen Dollar eingesammelt werden. Die Investition wird von einer bisher unbekannten dritten Partei begleitet.
Ein Teil des Kapitals wird für den Kauf zusätzlicher Bitcoins verwendet. Derzeit besitzt Metaplanet bereits 35.102 BTC im Wert von schätzungsweise über 3 Milliarden Dollar.
Investitionen in Bitcoin-Rendite und Schuldentilgung
Neben dem direkten Kauf von Bitcoin will Metaplanet auch in Unternehmen investieren, die Renditen auf BTC-Bestände generieren. Ein weiterer Teil des eingesammelten Kapitals wird zur Rückzahlung früherer Darlehen verwendet, die seinerzeit für die ersten Bitcoin-Käufe notwendig waren.
Strategischer Vorteil durch schwachen Yen
Metaplanet positioniert sich als ‚Bitcoin-first‘ und nutzt den schwachen japanischen Yen geschickt aus. Indem es günstig in Yen leiht, um BTC zu kaufen, sinkt der reale Wert der Schulden, wenn der Yen weiter abwertet. Gleichzeitig steigt der Wert von Bitcoin, was eine clevere Hebelstrategie darstellt, die bisher zugunsten von Metaplanet ausgefallen ist.
Laut dem Unternehmen ist diese Strategie als Absicherung gegen künstlich niedrige Zinsen und monetäre Unsicherheit in Japan gedacht. Der Einsatz von Bitcoin als ‚Sicherheitsnetz‘ fügt sich in einen breiteren Trend ein, bei dem immer mehr börsennotierte Unternehmen BTC in ihre Bilanzen aufnehmen.
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