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Der Markt für Tokenisierung wächst rasant und eröffnet der Krypto-Branche immense Möglichkeiten. Seit Anfang 2025 ist der Wert von auf die Blockchain gebrachten Vermögenswerten um mehr als 420 Prozent gestiegen.
Der Krypto-Vermögensverwalter Grayscale sieht hierin eine der größten Investitionschancen des kommenden Jahrzehnts und hebt einige Kryptos hervor, die davon erheblich profitieren könnten.
Die gesamte Wertsumme tokenisierter Vermögenswerte ist in diesem Jahr von 5,8 Milliarden Dollar auf über 30,2 Milliarden Dollar gestiegen, wie Zahlen der Datenplattform RWA.xyz zeigen.
Der größte Treiber dieser Entwicklung sind tokenisierte US-Staatsanleihen. Diese Kategorie stieg von 3,9 Milliarden Dollar auf mehr als 15 Milliarden Dollar. Danach folgen Rohstoffe wie Gold mit etwa 5 Milliarden Dollar.
Doch was ist Tokenisierung eigentlich? Vereinfacht gesagt handelt es sich um die digitale Verpackung eines realen Vermögenswerts auf einer Blockchain.
Ob es sich um eine Staatsanleihe, eine Aktie oder einen Goldbarren handelt, der Wert wird in einen digitalen Token umgewandelt, den man über Blockchain-Technologie handeln, speichern und versenden kann.
Das bietet eine Vielzahl von Vorteilen:
Das Wachstum wird vor allem durch klarere Regulierungen vorangetrieben. In Europa schuf MiCA einen klaren Rahmen und in den USA wurden die Regeln ebenfalls deutlich verbessert. Das hat die zögernden Großbanken und Vermögensverwalter letztlich überzeugt.
BlackRock öffnete im März 2024 mit seinem BUIDL-Fonds die Tür, der Investoren über die Blockchain Zugang zu kurzfristigen US-Schuldverschreibungen bietet. Fidelity folgte im September letzten Jahres mit einer eigenen Version. Mittlerweile stehen dutzende Institutionen in der Warteschlange.
„Für sowohl krypto-native als auch traditionelle Akteure hat der Wettbewerb innerhalb der Tokenisierungsstrategie stark zugenommen“, schreiben die Forscher Zhong Yang Chan und Yuqian Lim von CoinGecko. Ihrer Meinung nach war 2025 der Wendepunkt für die Branche.
Der Vermögensverwalter Grayscale hat einen umfangreichen Bericht veröffentlicht, in dem die Tokenisierungswelle als „Megatrend“ bezeichnet wird. Der traditionelle Wertpapiermarkt umfasst etwa 300 Billionen Dollar und Grayscale erwartet, dass ein Großteil davon in den kommenden zehn Jahren auf die Blockchain verlagert wird.
Die großen Gewinner sind laut Grayscale die Smart-Contract-Blockchains, die als Fundament für all diese Tokens dienen. Je mehr Aktivität auf einem solchen Netzwerk stattfindet, desto mehr Transaktionsgebühren werden generiert und desto größer ist die Nachfrage nach der zugehörigen Kryptowährung.
Drei Namen stechen hervor:
Weiterhin wird Chainlink (LINK) als eine der besten „Picks and Shovels“-Investitionen beschrieben, was auf die Goldgräberzeit anspielt, in der nicht die Schürfer, sondern die Lieferanten von Schaufeln reich wurden.
Chainlink löst ein grundlegendes Problem. Blockchains sind in sich geschlossene Systeme und wissen nur, was intern passiert. Sie können nicht eigenständig den Goldpreis abrufen oder überprüfen, ob eine Bank tatsächlich Dollars in der Kasse hat.
Genau das ist ein Problem für die Tokenisierung. Ein Token, der Gold repräsentiert, benötigt einen zuverlässigen Goldpreis. Ein Fonds auf der Blockchain muss nachweisen können, dass die zugrunde liegenden Dollars wirklich existieren.
Chainlink fungiert als Brücke zur Außenwelt, indem es Smart Contracts mit Daten versorgt. Das Schöne daran ist, dass Chainlink gleichzeitig auf mehreren Blockchains funktioniert.
Neben Chainlink weist Grayscale auch auf kleinere Akteure wie Securitize und Ondo (ONDO) hin, die Institutionen bei der Ausgabe und Verteilung von Tokens unterstützen.
Weltweit sind bereits Vermögenswerte im Wert von über 30 Milliarden Dollar tokenisiert. State Street plant, das aus Europa heraus erheblich zu steigern.
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