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Der Bitcoin-Kurs ist im Vergleich zu vor 24 Stunden nicht weiter gesunken. Donald Trump ließ gestern wissen, auf Bitten von Verbündeten im Nahen Osten einen neuen Angriff auf den Iran vorerst auszusetzen. Die Staatschefs von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten hätten laut Trump Vertrauen in die derzeitigen „ernsthaften Verhandlungen“.

Vorerst zeigt sich jedoch kein Vertrauen seitens des Marktes. Während der Bitcoin-Kurs nicht weiter fällt, aber auch keinen Anstieg verzeichnen kann, verzeichnen wir bei den Börsen sogar neue Kursrückgänge.
Die Futures für den S&P 500 und Nasdaq 100 verzeichnen derzeit Rückgänge von 0,29 Prozent beziehungsweise 0,49 Prozent. Damit setzen sich die Kursverluste von gestern fort.
Der Markt scheint weiterhin aufgrund der weltweit steigenden Zinsen zu schwanken. Wegen des erhöhten Inflationsdrucks infolge des Iran-Kriegs steigen die Zinsen, was vor allem den US-Dollar stützt.
Risikoanlagen haben es mit dieser Entwicklung schwerer. Ein endgültiger Frieden könnte theoretisch eine Lösung bieten und die Stimmung für Risikoanlagen wieder positiv beeinflussen. Vorerst scheint das jedoch nicht in Sicht.
Der kommende Mittwoch, also morgen, verspricht ein entscheidender Tag für Risikoanlagen zu werden. Dann stehen die Quartalszahlen von Nvidia an, dem absoluten Dreh- und Angelpunkt der KI-Revolution. Sollten die Zahlen gut ausfallen, wäre das ein Signal, dass die Hausse wahrscheinlich noch länger andauern könnte.
Das Besondere an diesem Punkt im Lebenszyklus von Bitcoin (BTC) ist, dass der Markt zunehmend weniger von Kleinanlegern getragen wird.
Die 30-Tage-Veränderung der Nachfrage durch Kleinanleger ist inzwischen auf 3,12 Prozent gesunken. In der vergangenen Woche lag dieser Wert noch bei 7,39 Prozent. Das war die stärkste Expansion seit August 2025, als der Bitcoin-Kurs um 115.000 Dollar gehandelt wurde.

Stattdessen scheint es zunehmend ein Markt für institutionelle Anleger zu werden. Großanleger sehen Bitcoin immer mehr als interessante Anlage, um kleine Anteile in Portfolios aufzunehmen.
So erklärte Bitwise-CEO Hunter Horsley, dass das vergangene Quartal das beste aller Zeiten für sein Unternehmen in Bezug auf institutionelle Zuflüsse war. Das ist bemerkenswert, da Bitcoin im vergangenen Quartal gerade ein Tief erreicht hatte. Man könnte also sagen, dass institutionelles Kapital im ersten Quartal 2026 „den Dip gekauft“ hat.
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