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Bitcoin (BTC) fällt weiter und hat eine wichtige Marke verloren. Es bleibt noch Zeit, den Schaden zu beheben, ansonsten droht ein größeres Blutbad.
Während es an der Wall Street gut läuft, gerät Bitcoin durch Michael Saylors Unternehmen Strategy unter Druck.
Der spezielle STRC-Anteil von Strategy ist heute auf den bisher niedrigsten Kurs von unter 85 Dollar gefallen. Das ist kein gutes Zeichen für Michael Saylors Unternehmen und seine Bitcoin-Strategie.
STRC ist eine Art Anteil, den Strategy verkauft, um Kapital zu beschaffen. Investoren kaufen ihn und erhalten dafür eine feste Vergütung, das Dividende. Man kann es als Kredit mit Zinsen betrachten, allerdings in Form eines Anteils.
STRC wurde konzipiert, um um die 100 Dollar zu bleiben. Strategy kann nur neues Geld aufnehmen, solange der Kurs sich in dieser Nähe befindet. Sinkt der Anteil zu weit darunter, versiegt diese Finanzierungsquelle.
Und genau das geschieht jetzt. Investoren finden die Vergütung von 11,5 Prozent nicht mehr attraktiv genug. Zudem kann Strategy das Dividende aus seinen Reserven nur noch etwa sieben Monate zahlen, zuvor waren es noch 24 Monate. Das Unternehmen hat kürzlich nämlich einen Teil seiner Reserven genutzt, um Schulden in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar zu tilgen.
Diese Reserve wird weiter schrumpfen. Um Investoren zurückzugewinnen, müsste Strategy die Vergütung erhöhen, was jedoch einen noch schnelleren Abfluss der Reserven bedeuten würde.
Seit der Einführung im Juli letzten Jahres hat STRC bereits über 10 Milliarden Dollar Kapital akquiriert, das größtenteils in Bitcoin investiert wurde. Da diese Finanzierungsquelle nun versiegt, wächst die Angst, dass Strategy Bitcoin verkaufen muss, um Investoren auszuzahlen. Das hinterlässt Spuren im Kursdiagramm.
Strategy versuchte die Gemüter zu beruhigen mit dem Versprechen, dass es dank seiner Bitcoin-Reserven noch 32 Jahre Dividende zahlen kann. Doch gerade der Verkauf dieser Bitcoin könnte eine gefährliche Spirale auslösen. Jeder Verkauf drückt den Bitcoin-Kurs, wodurch die Reserven und damit die Puffer für die Auszahlungen an Wert verlieren.
Heute Morgen lag der Bitcoin-Kurs noch bei 64.500 Dollar, mittlerweile ist er um 2.000 Dollar gefallen. In den letzten Stunden ging es steil bergab.
Bitcoin hat nun eine wichtige Marke von etwa 64.000 Dollar verloren und scheint Richtung 61.000 Dollar zu tendieren.

Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der BTC-Kurs bei 62.745 Dollar, 4,19 Prozent weniger als vor 24 Stunden. In Euro zahlt man jetzt 54.621 für die größte Kryptowährung.
Auch die großen Altcoins sind betroffen. Ethereum (ETH) hat 5,01 Prozent eingebüßt, Ripple (XRP) 6,17 Prozent, Solana (SOL) 6,62 Prozent und Hyperliquid (HYPE) sogar 8,03 Prozent.
Stellar (XLM) ist die einzige Coin aus den Top 20, die zufrieden sein kann. Der Kurs liegt immer noch 3,88 Prozent höher als gestern. Außerdem ist Humanity (H) die einzige andere Coin in den breiteren Top 100, die grün leuchtet, mit einem Plus von 9,21 Prozent.
Hier sind die größten Verlierer der Top 100 der letzten 24 Stunden:
Strategy sieht eine bedeutende Finanzquelle unter Druck, da die Vorzugsaktie STRC weiter sinkt.
Analysehaus K33 sieht das Ende des Bitcoin-Bärenmarkts näher rücken, da die Zahl der langfristigen Halter ein neues Rekordniveau erreicht hat.
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