Crypto-Hacker haben bis 2025 bereits über 2,1 Milliarden Dollar erbeutet. Laut einem aktuellen Bericht des Web3-Sicherheitsunternehmens CertiK sind Einbrüche in Krypto-Wallets die schädlichste Form der Cyberkriminalität innerhalb des Sektors.
Wallets als primäres Ziel
Bemerkenswert ist, dass Einbrüche in Krypto-Wallets mit nur 23 Vorfällen für drei Viertel des gesamten verlorenen Betrags verantwortlich sind: ganze 1,6 Milliarden Dollar. Phishing ist mit 114 Meldungen die häufigste Angriffsart, verursachte jedoch „nur“ 401,5 Millionen Dollar Schaden.
Code-Schwachstellen waren ebenfalls prominent vertreten (100 Vorfälle, 281,6 Millionen Dollar Schaden), blieben jedoch in ihrer Auswirkung weit hinter den Wallet-Angriffen zurück. CertiK stellt damit eine klare Verschiebung in der Taktik der Angreifer fest: von Fehlern in Smart Contracts hin zum direkten Angriff auf vermögende Nutzer.
Andere Angriffsformen wie Zugriffsverwaltungsfehler, Exit-Scams und Preismanipulationen blieben in Bezug auf Schäden begrenzt. Dabei gingen jeweils 14,1 Millionen Dollar, 1,6 Millionen Dollar und 8,1 Millionen Dollar verloren.
Verluste im Mai unterstreichen das Risiko
Allein im Mai gingen durch Exploits, Hacks und Scams Krypto-Assets im Wert von 140,1 Millionen Dollar verloren. Bemerkenswert ist, dass gleichzeitig auch 162 Millionen Dollar an Vermögenswerten eingefroren wurden. Dies ist ein Indiz dafür, dass nicht alle Angriffe erfolgreich waren. Der größte Schlag wurde der auf Sui basierenden DEX Cetus zugefügt, wo 225 Millionen Dollar erbeutet wurden.
Code-Schwachstellen und Phishing stellten im Mai die größte Bedrohung dar, verantwortlich für jeweils 230 Millionen Dollar und 47,6 Millionen Dollar Schaden. Wallet-Draining-Angriffe waren für weitere 8,5 Millionen Dollar an gestohlenen Vermögenswerten verantwortlich.
Die Zahlen von CertiK zeigen, dass Wallet-Einbrüche ein gefährlicher neuer Trend sind. Trotz ihrer Seltenheit verursachen sie den größten finanziellen Schaden. Dies unterstreicht die Bedeutung starker Sicherheitsmaßnahmen auf individueller Ebene. Dies ist offensichtlich ein Aspekt, dem viele Nutzer und Plattformen noch immer nicht genügend Aufmerksamkeit schenken. Die Krypto-Industrie steht damit vor einer neuen Herausforderung, Nutzer zu schützen und Angriffe zu minimieren.
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