Ein Hacker, der 2022 an der Exploit des dezentralisierten Kreditprotokolls Voltage Finance beteiligt war, hat kürzlich einen Teil des gestohlenen Ethereum nach Tornado Cash verschoben. Dies geschah, nachdem die verwendete Adresse lange Zeit inaktiv war.
Laut der Blockchain-Sicherheitsfirma CertiK verschob der Hacker 100 Ethereum, im Wert von ungefähr $182.783, nach Tornado Cash. Die Adresse, die bei der Exploit verwendet wurde, scheint auf den Hacker zurückzuführen zu sein.
Im März 2022 nutzte der Angreifer eine Schwachstelle in der ERC677-Tokenstandard aus, was einen Reentrancy-Angriff ermöglichte. Dadurch konnte der Hacker den Kreditpool von Voltage Finance vollständig ausrauben. Neben Ethereum wurden auch Stablecoins wie USDC, Binance USD (BUSD), eingepackte Bitcoin und Ethereum-Tokens gestohlen.
Versuche zur Rückgewinnung gestohlener Krypto
Die Adresse, die der Hacker benutzte, um das Ethereum nach Tornado Cash zu senden, war seit November des letzten Jahres inaktiv. Die letzte Transaktion wurde vor 166 Tagen durchgeführt, laut Daten von Etherscan. Nach dem Angriff hatte Voltage Finance Versuche unternommen, den Hacker zu verfolgen. Das Protokoll forderte auch zentralisierte Börsen auf, verdächtige Transaktionen zu blockieren. Zudem wurde eine Belohnung angeboten, um die gestohlenen Mittel zurückzuerhalten.
Voltage Finance wurde früher im März 2022 erneut von einem anderen Exploit getroffen, bei dem die Simple Stakingpools kompromittiert wurden. Dies führte zu einem Diebstahl von $322.000. Das Protokoll bot eine Belohnung von $50.000 an, in einem Versuch, die gestohlene Krypto zurückzufordern.
Anhaltender Anstieg von Kryptoverlusten
Im April 2025 stiegen die Kryptoverluste um sage und schreibe 1163%, wobei der größte Grund ein Diebstahl von 3520 Bitcoin im Wert von $330,7 Millionen war. Dies wurde durch fortgeschrittene Social-Engineering-Taktiken ermöglicht. Ohne diesen Angriff würden die Kryptoverluste im April $34 Millionen betragen, was einem Anstieg von 21% im Vergleich zu März entspricht. Trotzdem wurden mehr als $18 Millionen zurückgefordert, einschließlich gestohlener Mittel aus der KiloEx-Exploit und einem Vorfall mit der ZKsync Association.
Mit diesen neuen Informationen bleibt es klar, dass der Kampf gegen Krypto-Hacker im Jahr 2025 in vollem Gange ist.
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