Das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten haben diese Woche Gespräche über eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Krypto geführt. Politikgestalter beider Länder saßen mit großen Banken und Kryptounternehmen zusammen, um zu untersuchen, wie die Regulierung besser abgestimmt werden kann und Chancen für Innovation genutzt werden können.
Coinbase, Ripple und Banken setzen sich an den Tisch
Laut der Financial Times sprachen die britische Finanzministerin Rachel Reeves und der amerikanische Finanzminister Scott Bessent gestern in Washington. Dabei waren auch Vertreter von unter anderem Coinbase, Ripple und Circle anwesend. Aus dem Bankensektor nahmen Barclays, Citi und Bank of America teil.
Die Gespräche fanden nach Druck von britischen Lobbygruppen statt, die der Meinung sind, dass ihr Land durch eine zu vorsichtige Haltung gegenüber Krypto zurückbleibt. Sie weisen darauf hin, dass die amerikanische Politik unter der vorherigen Regierung Trump viel mehr Raum für Wachstum bot. Eine der Quellen gegenüber der Financial Times bezeichnet dies als „eine riesige Chance für das VK“ und meint, dass der amerikanische Ansatz „wesentlich für eine breite Adoption ist“.
Ein wichtiger Bestandteil der Gespräche sind stablecoins, Kryptowährungen, die an traditionelle Währungen wie den Dollar gebunden sind. Die britische Zentralbank möchte die Menge, die Einzelpersonen halten dürfen, auf maximal 20.000 Pfund begrenzen, aber Kritiker behaupten, dass dies in der Praxis schwer umsetzbar ist. Auch würden Banken im VK laut Studien regelmäßig Zahlungen an Krypto-Anbieter blockieren oder verzögern.
Britisches Interesse an Krypto wächst
Die britische Regierung präsentierte früher in diesem Jahr einen ersten Rahmen für strengere Regeln. Darin werden Kryptobörsen und Händler wie traditionelle Finanzinstitutionen behandelt, mit einem Schwerpunkt auf Transparenz und Verbraucherschutz. Reeves hofft, dass eine engere Abstimmung mit den USA britischen Unternehmen Zugang zum amerikanischen Markt verschafft und Investoren überzeugt, dass London ein attraktives Zentrum bleibt.
In der Zwischenzeit wächst auch das Interesse unter der britischen Bevölkerung. Eine Studie des Versicherers Aviva zeigt, dass 27 Prozent der befragten Erwachsenen Krypto in ihrem Rentenfonds in Betracht ziehen würden, vor allem wegen der Chance auf höhere Renditen. Einer von fünf Briten hat bereits Krypto gekauft und zwei Drittel von ihnen besitzen immer noch digitale Münzen.
Jetzt 30 € Startbonus sichern – nur für kurze Zeit!
Eröffnen Sie Ihr Bitvavo-Konto, verifizieren Sie sich in wenigen Minuten und starten Sie sofort mit dem Handel von Kryptowährungen.
👉 Handeln Sie innerhalb von 7 Tagen Kryptowährungen im Wert von 100 € – und erhalten Sie 30 € Startguthaben geschenkt.
✔ Regulierte Plattform in Europa
✔ Niedrigste Handelsgebühren
✔ Einfache & sichere Anmeldung
FATF warnt: Stablecoins immer häufiger für Geldwäsche genutzt
Die FATF warnt, dass Kriminelle zunehmend Stablecoins einsetzen. Ein neuer Bericht zeigt weltweit wachsende Risiken bei DeFi, Aufsicht und internationaler Regulierung.
Kapstadt jagt Krypto-Protzer mit gefälschten Kennzeichen
Nach Angaben der Stadtverwaltung nutzen mutmaßliche Finanz-Influencer immer häufiger Luxusautos, um Wohlstand und Erfolg zur Schau zu stellen.
BitPay wählt die Niederlande als Zugang zum europäischen Kryptomarkt
BitPay erhält in den Niederlanden eine MiCA-Lizenz und will Krypto- und Stablecoin-Zahlungen in der Europäischen Union ausbauen.
Meist gelesen
Kryptoexperte: In 24 Tagen gibt es neue XRP-Millionäre
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Ripple erwog Auflösung und Ausschüttung von Milliarden XRP an Anteilseigner
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
XRP: Analyst hält Anstieg auf 42 Dollar für möglich – doch eine Hürde bleibt
Ein Krypto-Analyst sieht bei XRP ein historisches Muster zurückkehren und nennt 42 Dollar als langfristiges Kursziel – vorausgesetzt, ein wichtiger Widerstand wird zuvor überwunden.
