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Ripple arbeitet seit Jahren am XRP Ledger (XRPL) mit dem Ziel, eine attraktive Alternative zum internationalen Zahlungssystem SWIFT zu bieten. Doch laut Krypto-Experte Zack Rynes liegt die eigentliche Konkurrenz anderswo. Nicht XRP, sondern Chainlink (LINK) sei seiner Meinung nach viel besser positioniert, diese Rolle zu übernehmen.
Rynes weist darauf hin, dass SWIFT seit Jahren mit Chainlink zusammenarbeitet. Durch diese Zusammenarbeit werden weltweit mehr als 11.000 Banken sowohl mit öffentlichen als auch mit privaten Blockchains verbunden. Genau das Terrain, auf dem Chainlink brilliert: sichere, standardisierte Datenübertragung und nahtlose Interoperabilität zwischen Netzwerken.
Große Namen wie DTCC, Mastercard, Zentralbanken und Vermögensverwalter sind bereits angeschlossen. Die Zusammenarbeit läuft seit 2016, hat jedoch in den vergangenen Jahren einen kräftigen Schub erhalten. Es wurden erfolgreiche Pilotprojekte mit Finanzinstituten wie BNP Paribas, BNY Mellon und UBS Asset Management abgeschlossen.
Laut Rynes hat Chainlink ein enormes Wachstumspotenzial, unter anderem aufgrund der bestehenden Kooperationen mit großen Finanzinstituten. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 14,5 Milliarden Dollar ist LINK noch um ein Vielfaches kleiner als XRP, das bei rund 186 Milliarden Dollar liegt. Dieser Unterschied biete seiner Ansicht nach Raum für überdurchschnittliches Wachstum, wenn die aktuellen Pilotprojekte im großen Maßstab ausgerollt werden.
Trotz der starken Position von Chainlink muss dies nicht das Ende für XRP oder die XRPL bedeuten. Während Chainlink im Nachrichtenverkehr und in der Kommunikation zwischen Blockchains glänzt, überzeugt XRP mit blitzschnellen und kostengünstigen internationalen Zahlungen.
Mehr noch: Ripple arbeitet bereits gemeinsam mit Chainlink an seiner RLUSD-Stablecoin. Das könnte laut Rynes ein Vorgeschmack auf eine Zukunft sein, in der sich beide Technologien gegenseitig stärken, statt miteinander zu konkurrieren.
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