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Der Bitcoin-Kurs ist auf den tiefsten Stand seit über zwei Wochen gefallen, da Investoren zunehmend nervöser werden angesichts der erneut aufflammenden Spannungen zwischen den USA und Iran. Da ein Ende des Konflikts weiterhin nicht in Sicht ist, ziehen Händler weltweit ihre Risiken zurück.

Am Montag fiel Bitcoin auf 76.700 Dollar, den tiefsten Stand seit dem 1. Mai, bevor sich der Kurs leicht erholte. Auch andere große Kryptowährungen stehen unter erheblichem Druck. Ethereum (ETH) und Solana (SOL) sind ebenfalls stark betroffen.

Fast 500 Millionen Dollar Liquidationen in fünfzehn Minuten

Der Rückgang des Bitcoin-Kurses sorgte am Montagmorgen für erhebliche Panik auf dem Kryptomarkt. Innerhalb von nur fünfzehn Minuten wurden fast 500 Millionen Dollar an Long-Positionen liquidiert, wie Daten von Coinglass zeigen.

Investoren, die auf steigende Kurse gesetzt hatten, erlitten massive Verluste. Der Kryptomarkt steht seit Tagen unter Druck durch die erneut aufflammenden Spannungen zwischen den USA und Iran, ohne dass ein Ende des Konflikts in Sicht ist.

Auch institutionelle Investoren scheinen vorsichtiger zu werden. Amerikanische Spot Bitcoin ETFs verzeichneten letzte Woche einen Abfluss von über 1 Milliarde Dollar, die erste negative Woche seit Ende Januar.

Rachael Lucas, Analystin bei BTC Markets, sieht die aktuelle Verkaufswelle vor allem als Ausdruck makroökonomischer Unsicherheit. „Der Rückgang von Bitcoin ist eine Geschichte der Makroökonomie. Investoren gehen weniger Risiken ein, und Bitcoin reagiert darauf.“

Ölpreis steigt weiter durch Spannungen um die Straße von Hormus

Der Druck auf die Finanzmärkte nimmt weiter zu, da eine Einigung über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus ausbleibt. Die wichtige Handelsroute bleibt durch den Konflikt zwischen den USA und Iran weitgehend gestört, was die Ölpreise erneut steigen lässt.

Zugleich steigen die Anleiherenditen weiter an und die Aktienmärkte in Asien verzeichnen Verluste. Präsident Donald Trump erhöhte am vergangenen Wochenende den Druck auf Iran und warnte, dass „die Zeit für einen Deal drängt“.

Die Verkaufswelle auf dem Kryptomarkt beschleunigte sich, nachdem der Bitcoin-Kurs unter das wichtige Unterstützungsniveau von etwa 77.800 Dollar fiel. Laut Daten von Coinglass wurden dabei rund 550 Millionen Dollar an Long-Positionen liquidiert.

Analystin Rachael Lucas sieht die nächste wichtige Unterstützungszone für Bitcoin zwischen 76.000 und 76.800 Dollar. Eine Rückkehr über die 80.000 Dollar-Marke wäre ihrer Meinung nach das erste ernsthafte Signal, dass der Verkaufsdruck nachlässt.

Händler erwarten weiteren Rückgang von Bitcoin

Immer mehr Investoren scheinen mit einem weiteren Rückgang des Bitcoin-Kurses zu rechnen. Rund um das Niveau von 77.500 Dollar wurden große bärische Positionen aufgebaut, wie Daten der Derivatebörse Deribit zeigen. Händler kauften Put-Optionen im Wert von mehreren Dutzend Millionen Dollar, mit denen auf fallende Kurse gesetzt wird.

Das zeigt, wie nervös der Markt derzeit geworden ist.

Sean McNulty, Leiter Derivatehandel Asien-Pazifik bei FalconX, meint, dass der plötzliche Kurssturz wahrscheinlich durch einen sogenannten Stop-Run verstärkt wurde. Dabei werden automatisch Verkaufsaufträge ausgelöst, sobald wichtige Kursniveaus fallen.

„Der Rückgang scheint vor allem technisch getrieben,“ sagt McNulty. Seiner Meinung nach haben viele Investoren in den letzten Tagen zusätzlichen Schutz gegen weitere Kursrückgänge eingebaut, was den Verkaufsdruck weiter erhöht hat.

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