Neue Daten von TRM Labs zeigen, dass Einwohner des Vereinigten Königreichs seit Oktober 2022 durchschnittlich etwa 17.000 € durch Krypto-Betrug verloren haben. Diese Enthüllung hat zu verstärkten Bemühungen im Bereich der Regulierung und der Erhöhung des öffentlichen Bewusstseins für diese Art von Betrug geführt.
Schaden variiert stark je nach Opfer
Laut den Informationen haben britische Einwohner in diesem Zeitraum durchschnittlich weniger als 15.000 £ (etwa 17.000 €) verloren, mit einem Ausreißer, bei dem ein Opfer mehr als 550.000 £ (~645.750 €) verlor. Anlagebetrug steht an erster Stelle und macht 16% aller gemeldeten Fälle aus, gefolgt von Phishing, das 9% der Fälle ausmacht.
Bemerkenswert ist, dass laut TRM Labs Phishing vor allem auf der Ethereum-Blockchain auftritt, und für mehr als 90% der Fälle dieses Betrugstyps verantwortlich ist. Eine andere häufige Methode ist die sogenannte „Schweineschlachtung“, eine Form des Romantikbetrugs, bei dem Täter psychologische Manipulation verwenden, um Opfer mit dem Versprechen hoher Renditen auf ihre Investitionen anzulocken.
Regulatorische Maßnahmen scheinen langsam zu wirken
Die Analyse von TRM Labs zeigt, dass illegal erworbene Mittel doppelt so wahrscheinlich über unlizenzierte Dienstleister bewegt werden als über lizenzierte Dienstleister. Das Unternehmen mit Hauptsitz in San Francisco betont jedoch, dass trotz der hohen Frequenz von krypto-bezogenem Betrug, regulatorische Maßnahmen und Bewusstseinskampagnen beginnen, Früchte zu tragen. Dies zeigt sich in einem Rückgang von 16% bei weltweitem krypto-bezogenem Betrug zwischen 2022 und 2023.
Die Financial Conduct Authority (FCA), die britische Finanzaufsichtsbehörde, meldet ebenfalls eine Verlangsamung des Wachstums von Anlagebetrug sowohl in Fiatgeld als auch in Kryptowährungen. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Opfer nur um 4,3%, ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum 28%igen Wachstum im Jahr 2022. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung von anhaltender Wachsamkeit und Bildung, um Bürger vor den steigenden Risiken des Krypto-Betrugs zu schützen.
Betrüger missbrauchen neue MiCA-Regeln und bestehlen Kryptoanleger
Europäische Aufseher warnen, dass Betrüger MiCA missbrauchen, um Kryptoanleger auf Scheinplattformen zu locken und in großem Stil digitale Vermögenswerte zu stehlen.
Bitcoin-Wallet-Hersteller nach Hack: KI übersah entscheidende Schwachstelle
Coldcard warnt, dass KI die Softwarelücke hinter einem Bitcoin-Hack über 130 Millionen Dollar weder erkannte noch verhinderte.
FBI-Agent stahl Krypto im Wert von 1 Million Dollar – und fragte ChatGPT nach Anlagetipps
Ein ehemaliger FBI-Agent hat Kryptowährungen im Wert von einer Million Dollar gestohlen. Bemerkenswert ist, dass auch ein Gespräch mit ChatGPT als Beweismittel in das Strafverfahren aufgenommen wurde.
Meist gelesen
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs auf dieses Niveau bis Ende 2026
ChatGPT erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 1,40 US-Dollar steigen kann, warnt aber zugleich vor anhaltendem Verkaufsdruck.
Kryptomarkt prognostiziert XRP-Kurs für den 31. August
Polymarket-Händler rechnen damit, dass XRP den August unter 1,20 Dollar beendet – trotz positiver Entwicklungen rund um den XRP Ledger.
SWIFT greift Ripples Kernidee auf: Braucht es XRP noch?
SWIFT macht bei Blockchain-Zahlungen einen großen Schritt. Was bedeutet das für Ripple, und wird XRP für internationale Transaktionen noch gebraucht?
