Eine Limit-Order, auch Limit-Auftrag genannt, ist ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf einer Kryptowährung mit fester Preisgrenze. Dabei legt der Trader den maximalen Preis fest, den er zu zahlen bereit ist, bzw. den minimalen Preis, den er zu akzeptieren bereit ist. Dieser Limitpreis steuert die Ausführung, denn der Auftrag kommt nur zum festgelegten Limitpreis oder besser zustande.
Was ist eine Limit Order?
Eine Limit-Order gibt Tradern mehr Kontrolle über den Ausführungspreis. Sie müssen also nicht den aktuellen Marktpreis akzeptieren. Wer einen Kaufauftrag mit Limit platziert, bestimmt zunächst einen Höchstpreis für die gewünschte Kryptowährung. Sobald der Markt dieses Niveau erreicht, führt die Handelsplattform den Auftrag automatisch zum bestmöglichen Preis aus.
Wie funktioniert eine Limit Order?
Wenn ein Trader einen Kaufauftrag platziert, legt er seinen maximalen Preis vorab fest. Erreicht der Markt diesen Wert, wird der Auftrag automatisch ausgeführt und läuft zum bestmöglichen Kurs.
Umgekehrt gilt dasselbe beim Verkauf. Hier legt der Trader einen Mindestpreis für seine Coins fest. Sobald der Markt dieses Niveau erreicht, wird die Order ebenfalls automatisch zum besten verfügbaren Kurs ausgeführt.
Welche Vorteile bietet eine Limit-Order?
Der wichtigste Vorteil liegt in der Disziplin. Trader treffen dadurch seltener emotionale Entscheidungen als Reaktion auf kurzfristige Preisbewegungen. Stattdessen setzen sie ein klares Ziel und lassen den Markt auf sich zukommen. Außerdem sichert dieser Auftragstyp Gewinne ab, denn ein Verkaufslimit oberhalb des aktuellen Marktpreises nimmt Gewinne automatisch mit.
Viele Trader kombinieren Limit-Aufträge zudem mit Stop-Loss-Orders. Diese schließen eine Position automatisch an einem bestimmten Preisniveau und begrenzen so mögliche Verluste. Mit dieser Strategie können Trader ihr Risiko senken und trotzdem von Marktbewegungen profitieren.
Welche Nachteile hat ein Limitauftrag?
Ein Limitauftrag hängt davon ab, ob der Markt den gewünschten Preis tatsächlich erreicht. Bleibt der Kurs knapp darunter oder darüber, bleibt die Order offen. Deshalb verpassen Trader gelegentlich eine wichtige Kauf- oder Verkaufschance.
Limit-Order oder Market-Order: Wo liegt der Unterschied?
Bei einer Limit-Order nennt der Trader einen konkreten Preis für den Kauf oder Verkauf einer Kryptowährung. Der Auftrag wird jedoch nur ausgeführt, wenn der Marktpreis dieses Niveau erreicht. Somit kontrolliert der Trader seinen maximalen Kaufpreis bzw. seinen minimalen Verkaufspreis und begrenzt sein Risiko.
Eine Market Order funktioniert dagegen anders. Sie kauft oder verkauft eine Kryptowährung sofort zum aktuellen Marktpreis. Der Trade wird also unmittelbar nach der Platzierung ausgeführt. Das ermöglicht schnelles Handeln, führt allerdings häufiger zu Slippage. Damit bezeichnet man die Abweichung zwischen dem gewünschten und dem tatsächlichen Preis.