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Leverage Trading

Beim Leverage Trading, auch Margin-Handel genannt, nutzt ein Trader einen Hebel, um eine größere Position zu eröffnen.

Was ist Leverage Trading?

Beim Leverage Trading nutzen Trader einen Hebel, um Positionen zu eröffnen, die größer sind als es ihr eigenes Kapital erlaubt. Sie leihen sich Geld von einer Börse oder einem Broker, um ihre Marktexposition zu multiplizieren, ohne proportional mehr eigenes Geld einzusetzen. Am Kryptomarkt ist diese Strategie besonders beliebt, da sie höhere Renditen bei geringerer Kapitalbindung ermöglicht.

Wie funktioniert Leverage Trading?

Ein Broker stellt zusätzliches Kapital bereit und die Margin (der eigene Einsatz) dient als Sicherheit. Ein Beispiel: Mit 1.000 Euro und einem 2-fachen Hebel handelst du eine Position über 2.000 Euro. Die restlichen 1.000 Euro stellt die Plattform bereit. Der Hebel variiert je nach Anbieter – viele Börsen bieten einen Hebel von bis zu 10 an. Bei einem 10-fachen Hebel und einem Einsatz von 1.000 Euro kontrollierst du 10.000 Euro Kapital, wovon 9.000 Euro geliehen sind.

Das Risiko des Hebelhandels

Der Hebel verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen. Bewegt sich der Kurs gegen deine Position, löst die Börse eine Liquidation aus und du verlierst deinen Einsatz. Bei extremen Kursbewegungen kann der Verlust sogar das eingesetzte Kapital übersteigen. Zusätzlich fallen Finanzierungsgebühren für das geliehene Kapital an, die sich bei längeren Positionen erheblich summieren.

Zusammenfassung

Leverage Trading bietet zwar höhere Renditen, erfordert aber auch Disziplin: Wähle seriöse Anbieter aus, kenne deine Liquidationsschwelle und decke dich mit ausreichend Sicherheiten ab. Die potenziellen Gewinne müssen die Gebühren deutlich übersteigen.