Bitcoin (BTC) fiel in den letzten 24 Stunden auf ein neues Tief von rund 60.000 US-Dollar. Diese Korrektur setzt die Abwärtstrend fort, der nach dem Allzeithoch im Oktober 2025 begann. Infolge der jüngsten Kursbewegungen sank auch das Krypto-Sentiment auf den niedrigsten Stand seit Jahren.
Bitcoin zurück auf Niveau von 2024
Nach dem Allzeithoch am 7. Oktober letzten Jahres von etwa 126.000 US-Dollar ging der Kurs stetig weiter zurück. In den letzten Wochen beobachteten wir stärkere Rückgänge, wobei der gestrige besonders herausstach.
Am Donnerstagmorgen setzte Bitcoin ihren Trend mit einer neuen Korrektur von etwa 71.400 US-Dollar in Richtung 60.000 US-Dollar in der vergangenen Nacht fort. Der Rückgang, der im zweistelligen Bereich lag, führte dazu, dass die Kryptowährung auf ein neues Tief fiel.
Sentiment so angespannt wie seit Jahren nicht
Das letzte Mal, dass Bitcoin auf diesem Niveau war, war im Oktober 2024. Infolgedessen sank auch das Krypto-Sentiment weiter ab. Dies zeigt sich deutlich im „Greed and Fear Index“ von Alternative.me, der derzeit bei nur 9 steht.
Diese Punktzahl, die auf „extreme Angst“ im Kryptomarkt hinweist, wurde zuletzt 2022 verzeichnet. Damals fiel das Kryptoprojekt Terra (LUNA), was zu erheblicher Unruhe und Panik in der Krypto-Community führte.
2,7 Milliarden Dollar an liquidierten Positionen
Bitcoin konnte sich nach dem Tiefpunkt etwas erholen. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Kurs wieder knapp über 67.000 US-Dollar. Dadurch beläuft sich der Verlust der letzten 24 Stunden auf etwa 3 Prozent.
Aufgrund des starken Rückgangs sahen viele Händler ihre Positionen liquidiert. In den letzten 24 Stunden belief sich die Gesamtanzahl auf 588.000 Händler, mit einem Gesamtnennwert der liquidierten Positionen von 2,7 Milliarden US-Dollar.
Bitcoin fiel sogar unter die Linie des 200-Tage-EMA. Historisch gesehen geschah dies meist tief in Bärenmärkten.
Tech-Aktien fallen ebenfalls durch wachsende Sorgen und enttäuschende Ergebnisse
Die Korrektur von Bitcoin in dieser Woche fällt mit dem Rückgang der Tech-Aktien zusammen. Dort führten enttäuschende Ergebnisse und Sorgen um den Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zu Verlusten im zweistelligen Bereich.
Eines dieser Unternehmen war das US-amerikanische Amazon, das eine harte Korrektur durchmachte. Sie präsentierten ihre neuesten Zahlen, die gemischte Reaktionen bei den Aktionären hervorriefen.
Angesichts der Korrelation zwischen Bitcoin und Tech-Aktien erscheint die Kryptowährung immer weniger als sicherer Hafen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.
Tim Draper weist Verkauf von 1.000 Bitcoin zurück: „Meine BTC habe ich nicht angerührt“
Der Milliardär Tim Draper bestreitet, Bitcoin verschoben zu haben, nachdem Analysten eine Wallet mit 1.000 BTC ihm zugeordnet hatten.
Irland beschlagnahmt erneut 500 Bitcoin im Wert von 27 Millionen Euro
Das irische Criminal Assets Bureau (CAB), die Behörde zur Abschöpfung krimineller Vermögen, hat erneut 500 Bitcoin beschlagnahmt.
Erst Gegner, dann Profiteure: Vier prominente Krypto-Kehrtwenden
Von Larry Fink bis Donald Trump: Vier bekannte Bitcoin-Kritiker vollzogen eine bemerkenswerte Kehrtwende hin zu Krypto und Blockchain.
Meistgelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
AI-Prognose: Wie wahrscheinlich ist es, dass XRP bis 2030 auf 20 Dollar steigt?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.
Wie viel XRP braucht man, um 2035 in Rente zu gehen?
Laut Analysten benötigst du diese Menge an XRP, um 2035 in den Ruhestand zu gehen. Die Antworten könnten überraschen.
