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Die in San Francisco ansässige Kryptobörse Kraken erhielt im Jahr 2024 Tausende von Informationsanfragen von der FBI und der SEC. Doch nicht nur die US-Behörden wollten mehr über die Kunden der Plattform erfahren – insgesamt erreichte Kraken im vergangenen Jahr 6.826 Anfragen aus 71 Ländern.
Von allen Ländern zeigte sich die USA laut Kraken am neugierigsten. Insgesamt musste das Unternehmen 1.951 Anfragen aus den Vereinigten Staaten bearbeiten.
Innerhalb der USA war es vor allem die FBI, die Informationen über die Nutzer von Kraken forderte. Sie stellte 614 Anfragen, was 31 % aller Anfragen aus den Vereinigten Staaten ausmacht.
Auch die SEC, die 2023 noch eine Klage gegen die Börse eingereicht hatte, reichte etwa 1,9 % aller US-Anfragen ein.
Insgesamt gab Kraken nach eigenen Angaben Daten zu 10.369 verschiedenen Accounts heraus. Meistens handelte es sich um Kunden aus den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und Deutschland.
Auf viele dieser Anfragen muss Kraken aufgrund gesetzlicher Vorschriften reagieren. Echte Bitcoiner dürften über diese Nachricht jedoch wenig erfreut sein, da sie den Grundprinzipien von Bitcoin widerspricht.
Auf der anderen Seite bleibt Kraken kaum eine andere Wahl. Das Unternehmen muss sich an die Regeln halten – oder seine Dienste in Ländern einstellen, deren Vorschriften nicht mit seinen Prinzipien vereinbar sind.

Deutschland belegt den zweiten Platz in der Rangliste, während die Niederlande offenbar weniger Anfragen an Kraken gestellt haben. Denn die Niederlande tauchen nicht in den Top 10 auf.

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