Der bekannte Investor und Autor Robert Kiyosaki glaubt weiterhin an den Aufstieg von Bitcoin (BTC). Trotz des historisch hohen Kurses entschied er sich erneut zu investieren. Laut ihm ist das Risiko eines Verlustes geringer als das Risiko, eine mögliche finanzielle Revolution zu verpassen. Aber ist das realistisch oder einfach nur leichtsinnig?
Kiyosaki glaubt an den Millionentraum
Kiyosaki kaufte heute einen vollständigen Bitcoin, was ihn über 100.000 Dollar kostete. Auf der Social-Media-Plattform X sagte er: „Ich wäre lieber ein Dummkopf als ein Verlierer, wenn Bitcoin wirklich auf 1 Million geht.“ Damit bezieht er sich auf seine Überzeugung, dass die Kryptowährung langfristig einen unvorstellbaren Wert erreichen kann.
Der Bitcoin-Kurs bewegt sich derzeit um die 107.000 Dollar. Einige Analysten sprechen von einer Überbewertung, während andere gerade von einem attraktiven Einstiegspunkt im Vorfeld eines neuen Bullenmarktes sprechen. Kiyosaki ist sich des Risikos bewusst. „Vielleicht irre ich mich,“ schreibt er, „aber meine Erfahrung sagt mir, dass dies eine Chance ist, die ich nicht verpassen möchte.“
Er fordert Investoren auf, vor allem eigene Überlegungen anzustellen und sich nicht blind auf seine Aussagen zu verlassen. Dennoch bleibt seine Sichtweise bemerkenswert optimistisch. Bereits früher prognostizierte er, dass Bitcoin bis 2030 eine Million Dollar wert sein wird. Vom aktuellen Kurs aus würde das eine Steigerung von etwa 834 Prozent bedeuten.
CZ sieht eine Million bei langem Bullenmarkt vor
Es ist eine Erwartung, die oft in der Krypto-Industrie geäußert wird. Cathie Wood von Ark Invest meint sogar, dass Bitcoin unter günstigen Umständen auf 1,5 Millionen oder sogar 2,4 Millionen Dollar steigen könnte. Binance-Gründer Changpeng Zhao rechnet mit einem Kurs von 1 Million während dieses Marktzyklus, obwohl das seiner Meinung nach einen langanhaltenden Bullenmarkt erfordern würde.
Trotz der Meinungsverschiedenheiten unter Analysten scheint Kiyosaki seine Meinung nicht schnell zu revidieren. Für ihn geht es um das größere Bild: finanzielle Unabhängigkeit, Inflationsschutz und der Glaube an ein alternatives System.
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