Die Zahl der langfristigen Halter von Ethereum ist im Jahr 2024 stetig gestiegen, während sie bei Bitcoin deutlich zurückgegangen ist. Laut den Analysten von Cointelegraph deutet dies auf ein steigendes Vertrauen in Ethereum hin.
Weist dies auf mehr Vertrauen in Ethereum hin?
Die Schlussfolgerung, dass Ethereum mehr Vertrauen genießt als Bitcoin, ist jedoch wahrscheinlich nicht ganz korrekt.
Erstens gelten langfristige Halter als Investoren, die ihre Ether oder Bitcoin mindestens 155 Tage lang halten. Der Begriff „langfristig“ sollte in diesem Zusammenhang also nicht allzu wörtlich genommen werden, da dies nur etwa fünf Monate bedeutet.
Zweitens zeigt sich, dass Anleger ihre Bitcoin oder Ethereum zunehmend verkaufen, sobald sie einen Gewinn von 200 % auf ihre Investition erzielt haben. Ab diesem Punkt steigt die Verkaufsneigung proportional zu den erzielten Renditen.
Bitcoin hat in den letzten Jahren bereits enorme Kursgewinne verzeichnet, während Ethereum etwas hinter den Erwartungen zurückbleibt. Dass langfristige Halter nicht verkaufen, hat wahrscheinlich mehr mit den fehlenden Renditen als mit Vertrauen zu tun.
Sie warten schlichtweg noch ab, während die Renditen bei Bitcoin bereits in großem Maße realisiert wurden. Dies bedeutet also nicht unbedingt, dass mehr Vertrauen in Ethereum besteht. Vielmehr zeigt es, dass langfristige Halter noch keinen Grund gesehen haben, ihre Investition zu verkaufen – zumindest nicht auf Grundlage der bisherigen Renditen.
Bitcoin auf dem Weg zu 200.000 Dollar
Trotz des deutlichen Rückgangs des Bitcoin-Kurses seit dem Allzeithoch von 108.000 Dollar hat der bekannte Analyst Gert van Lagen weiterhin großes Vertrauen in die digitale Währung.
Van Lagen glaubt, dass Bitcoin relativ bald die Marke von 200.000 Dollar durchbrechen wird. Diese Prognose ist recht gewagt, doch van Lagen scheint davon überzeugt zu sein.
Darüber hinaus ist er ziemlich sicher, dass in etwa 2,5 Monaten eine Rezession beginnen wird. Wo genau diese Rezession eintreten und warum sie geschehen wird, erklärt er jedoch nicht.
Auf Grundlage der aktuellen Wirtschaftsdaten könnte Europa oder China betroffen sein, da die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten derzeit noch recht stark erscheint.
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