Ein Hacker hat den Staking-Vertrag der NFT-Plattform SuperRare angegriffen und dabei etwa $730.000 an RARE-Tokens erbeutet. Der Angriff wurde entdeckt von der Krypto-Sicherheitsfirma Peckshield, während Cyvers Alerts meldete, dass der Angreifer bereits vor Monaten den Kryptomixer Tornado Cash nutzte, um seine Aktivitäten zu verbergen.
Laut Sicherheitsfirma SlowMist wurde der Angriff durch einen Fehler in der Berechtigungsprüfung der updateMerkleRoot-Funktion ermöglicht. Dadurch konnte der Hacker das Vertrag ändern und Tokens für sich selbst beanspruchen. Experten warnen, dass der Täter die gestohlenen Mittel wahrscheinlich erneut über Tornado Cash waschen wird.
Was ist SuperRare?
SuperRare ist eine führende NFT-Plattform, die digitale Kunst handelt und physische Galerien in New York hat. Seit der Gründung im Jahr 2018 hat das Unternehmen mehr als $328 Millionen Handelsvolumen realisiert. Im Jahr 2021 führte das Unternehmen den RARE-Token ein, eine Kryptowährung, die die Plattform unterstützt.
Der Hack zeigt erneut, wie anfällig DeFi-Plattformen für fortgeschrittene Cyberangriffe sind. Das Ereignis unterstreicht die Notwendigkeit starker Sicherheitsprotokolle in der Kryptobranche.
Tornado Cash in der Kritik
Der Angreifer nutzte vermutlich Tornado Cash, um seine Transaktionen zu verschleiern. Dieser Kryptomixer ist bekannt für das Anonymisieren von Transaktionen, wird jedoch auch von Hackern missbraucht, um gestohlene Kryptowährungen zu waschen.
Tornado Cash steht derzeit in den Vereinigten Staaten unter Beschuss. Ein laufendes Gerichtsverfahren könnte große Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit haben, da Staatsanwälte versuchen, Programmierer von Open-Source-Privatsphärensoftware strafbar zu machen.
Frühere Vorfälle mit RARE-Token
Es ist nicht das erste Mal, dass der RARE-Token in den Nachrichten ist. Zuvor verlor Investor und Shark Tank-Moderator Mark Cuban über $870.000 an Krypto, einschließlich einer großen Anzahl von RARE-Tokens, nachdem er Opfer einer gefälschten MetaMask-Wallet-App wurde.
Dieser jüngste Hack unterstreicht erneut die Risiken des Investierens in Krypto und die Notwendigkeit für sowohl Unternehmen als auch Nutzer, auf Sicherheitslücken aufmerksam zu bleiben.
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