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Die Ethereum-Bridge des Verus-Protokolls wurde Opfer eines schweren Cyberangriffs. Ein Hacker nutzte eine Sicherheitslücke aus und erbeutete Kryptowährungen im Wert von über 11 Millionen Dollar. Das berichten mehrere Blockchain-Sicherheitsunternehmen basierend auf On-Chain-Daten.
Laut der Sicherheitsplattform Blockaid nutzte der Angreifer eine gefälschte Cross-Chain-Nachricht. Dadurch glaubte das Protokoll, legitime Transaktionen zu verarbeiten. Dadurch transferierte die Bridge Millionen von Dollar in Kryptowährungen direkt in die Wallet des Hackers.
Aus den Daten des Blockchain-Scanners Etherscan geht hervor, dass der Angreifer unter anderem 1.625 Ethereum (ETH), fast 148.000 USDC und über 103 tBTC transferieren konnte. Der Gesamtwert der gestohlenen Kryptowährungen betrug zum Zeitpunkt des Angriffs mehr als 11,5 Millionen Dollar.
Der Blockchain-Sicherheitsdienst PeckShield hat den Angriff bestätigt und berichtet, dass die gestohlenen Coins mittlerweile größtenteils in Ethereum umgewandelt wurden. In der Wallet des Hackers befinden sich derzeit etwa 5.402 ETH im Wert von über 11 Millionen Dollar.
Das Verus-Protokoll ist ein Blockchain-Projekt, das unter anderem eine Cross-Chain-Bridge nutzt. Diese ermöglichen den Transfer von Kryptowährungen zwischen verschiedenen Blockchain-Netzwerken, wie etwa zwischen Verus und Ethereum.
Aufgrund der oft hohen Mengen an Kryptowährungen, die sie enthalten, sind solche Bridges seit Jahren ein beliebtes Ziel für Hacker.
Laut Forschern gelang es dem Hacker, ein gefälschtes Übertragungszertifikat zu präsentieren, das die Verifikation des Protokolls passierte. Dadurch wurden die Transaktionen von der Bridge als gültig angesehen und die Gelder automatisch freigegeben.
Blockaid betont, dass der Angriff nicht durch gestohlene private Schlüssel oder ein Problem mit der kryptografischen Sicherheit des Protokolls verursacht wurde. Die Ursache lag laut dem Unternehmen in einer fehlenden Überprüfung in den Smart Contracts der Bridge.
„Es handelte sich um eine fehlende Validierung der Transaktionsdaten im Code,“ so Blockaid.
Auch das Blockchain-Sicherheitsunternehmen ExVul kommt zu dem Schluss, dass der Angreifer eine gefälschte Cross-Chain-Payload nutzte, die erfolgreich das Verifikationssystem der Bridge passierte.
Laut Forschern weist der Angriff starke Ähnlichkeiten mit früheren großen Bridge-Exploits auf, wie dem Nomad-Bridge-Hack von 190 Millionen Dollar und dem Wormhole-Hack von 325 Millionen Dollar im Jahr 2022.
Sicherheitsunternehmen warnen, dass viele Blockchain-Bridges anfällig bleiben, solange die Verifikationsprozesse nicht streng genug kontrolliert werden.
Der Exploit beim Verus-Protokoll steht nicht allein. Die Krypto-Branche wurde in den vergangenen Monaten erneut von mehreren großen Hacks erschüttert.
Laut aktuellen Zahlen wurden im ersten Quartal 2026 bereits über 168 Millionen Dollar bei 34 verschiedenen DeFi-Protokollen entwendet.
Im April ereigneten sich zudem zwei der größten Krypto-Exploits des Jahres. So verlor das Drift-Protokoll etwa 280 Millionen Dollar, während bei Kelp über 292 Millionen Dollar gestohlen wurden.
Auch THORChain bestätigte am vergangenen Wochenende, Opfer eines Exploits geworden zu sein, durch den etwa 10 Millionen Dollar verloren gingen. Damit bleibt Cyberkriminalität eines der größten Risiken im Kryptomarkt.
Polymarket bestätigt Hack auf Polygon, bei dem über 600.000 Dollar gestohlen wurden. Laut der Plattform sind die Gelder der Nutzer sicher.
GitHub untersucht ein mögliches größeres Sicherheitsvorfall, nachdem ein Mitarbeitergerät gehackt wurde.
Hacker erstellte 1.000 unautorisierte eBTC-Token auf DeFi-Plattform Echo Protocol. Schaden auf 76,7 Millionen Dollar geschätzt.
AI-Modelle prognostizieren einen XRP-Kurs von durchschnittlich 1,55 Dollar bis Ende Mai. Investoren haben seit Oktober 2025 4 Milliarden XRP gekauft. Der Markt wartet auf CLARITY Act.
Ein Anleger, der Anfang 2026 XRP für 1.000 Dollar kaufte, steht trotz einer spektakulären Rallye Anfang des Jahres immer noch im Minus.
ChatGPT, Gemini und DeepSeek erwarten, dass der XRP-Kurs kurzfristig bei rund 1,34 Dollar verharrt.