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Ethereum (ETH) Entwickler haben ein vorläufiges Datum für das nächste große Upgrade des Netzwerks festgelegt. Die Hard Fork namens Fusaka ist für November geplant und soll Ethereum effizienter und skalierbarer machen. Das erste öffentliche Testnet startet Ende September, gefolgt von einem zweiten im Oktober.
Aber ist dieser Zeitplan realistisch? Laut beteiligten Entwicklern ist der Zeitplan ambitioniert, insbesondere da das Upgrade vor der Konferenz Devconnect in Buenos Aires ausgerollt werden muss.
Das Fusaka-Upgrade erfolgt sechs Monate nach der vorherigen Hard Fork, Pectra. Pectra erleichterte die Nutzung von Wallets und ermöglichte es Validatoren, mehr zu staken. Im neuen Upgrade werden elf Ethereum Improvement Proposals (EIPs) integriert, darunter EIP-7825. Dies soll das Netzwerk widerstandsfähiger gegen Angriffe machen und gleichzeitig die Skalierbarkeit verbessern.
Eine bemerkenswerte Änderung ist, dass EIP-7907 aus der Planung entfernt wurde. Dieser Vorschlag würde das Limit für die Größe von Smart Contracts verdoppeln und eine neue Gas-Messung einführen, was die Skalierbarkeit von Ethereum verbessern würde, da ein besseres Verständnis des Gasverbrauchs zu einem effizienteren Netzwerkmanagement führt. Die Entwickler entschieden sich, dies vorerst nicht zu berücksichtigen, um den Testprozess zu beschleunigen.
Zudem wird über eine Erhöhung der Gasgrenze auf 150 Millionen gesprochen. Diese Erhöhung soll helfen, die Transaktionskosten zu senken und die Verarbeitungskapazität des Netzwerks zu erhöhen. Die Gasgrenze bestimmt, wie viel Arbeit ein Block auf Ethereum maximal verarbeiten darf. Durch das Anheben dieser Grenze können mehr Transaktionen gleichzeitig abgewickelt werden. Das führt zu weniger Stau im Netzwerk, wodurch Benutzer weniger zahlen müssen, um mit ihren Transaktionen in einen Block zu gelangen.
Das nächste große Upgrade nach Fusaka, genannt Glamsterdam, ist vorläufig für 2026 geplant. Am 1. August wird klar, welche Features in dieser Hard Fork enthalten sein werden. Ein Vorschlag, der bereits auf dem Tisch liegt, kommt vom Core-Entwickler Barnabé Monnot. Er möchte die Blockzeit von 12 auf 6 Sekunden halbieren. Laut ihm wäre das eine erhebliche Verbesserung für DeFi-Anwendungen und die Benutzererfahrung.
Dennoch gibt es Zweifel an der Geschwindigkeit. In einem Post auf X gab der Ethereum-Protokollunterstützer Nixo an, dass es eine Herausforderung wird, Fusaka noch dieses Jahr zu starten. „Wenn wir vor Devconnect shippen wollen, muss unser Zeitplan straff sein“, schrieb er.
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