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Bitcoin (BTC) legte in der Nacht weiter zu und notiert inzwischen über 66.000 Dollar. Auch Ethereum (ETH) profitiert von der Bewegung. Der Kurs zieht deutlich an und nähert sich zunehmend der psychologisch wichtigen Marke von 2.000 Dollar. Für Newsbit-Technikanalyst Erik Juffermans ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieses Niveau erreicht wird.
In der vergangenen Woche war der Kurs nach einem Hoch von knapp 1.950 Dollar zurückgefallen. Anschließend folgte ein sauberer Retest bei 1.800 Dollar, bevor ETH in dieser Woche wieder kräftig zulegte. Heute durchbrach der Kurs sogar die Marke von 1.950 Dollar. Ein Anstieg auf 2.000 Dollar dürfte nun der nächste naheliegende Schritt sein.

Auch ein Sprung über 2.000 Dollar ist in nächster Zeit möglich. Entscheidend wird aus Sicht von Juffermans jedoch erst, ob der ETH-Kurs dieses Niveau anschließend auch halten kann. Gelingt das, wäre es für ihn ein erster Hinweis auf eine Zyklusuntergrenze bei Ethereum.
Bis dahin bleibt er vorsichtig. Ein Blick auf den Wochenchart zeigt, warum.

Dort ist weiterhin ein klarer Abwärtstrend mit niedrigeren Hochs und niedrigeren Tiefs zu erkennen. Seit August vergangenen Jahres bewegt sich ETH in dieser bärischen Struktur.
Gleichzeitig lässt das bärische Momentum nach. Die Kerzen sind zuletzt kleiner geworden, und der Kurs testet im Zuge der aktuellen Erholung eine frühere Unterstützung. Bei den Hochs im April und Mai war das noch nicht der Fall.
Die Bullen gewinnen wieder an Kraft. Die Ausbildung von Böden in Bärenmärkten braucht jedoch Zeit und kann sich über Monate ziehen. Kurzfristig sieht Juffermans daher noch keinen Grund für übermäßigen Optimismus, erkennt aber, dass dieser Prozess begonnen hat.
Auf Wochenbasis scheint der Kurs aus seiner Sicht noch Spielraum nach oben zu haben. In der aktuellen violetten Zone könnte ETH allerdings abgewiesen werden. In diesem Fall wäre 1.800 Dollar die Marke, die halten muss.
Ein Anstieg auf 2.100 Dollar ist dennoch nicht ausgeschlossen. Auf längere Sicht wäre ein Vorstoß in den Bereich von 2.400 Dollar ein deutlich bullisches Signal. Damit würde ETH die Struktur fallender Hochs durchbrechen.
Juffermans sieht zudem, dass ETH gegenüber BTC an Momentum gewinnt. Der ETH-Kurs steigt gegenüber BTC bereits seit vier Wochen in Folge.
Dieser Chart ähnelt im Grunde dem ETH-Chart selbst. Auch hier zeigt sich ein klarer Abwärtstrend, dessen bärisches Momentum in den vergangenen Wochen nachlässt.

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