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Elon Musk ist bekannt für seinen Drang, Technologien zu entwickeln, die die Welt verändern. Mit Tesla störte er die Autoindustrie, mit SpaceX fokussiert er sich auf den Mars, und über Neuralink möchte er die Verbindung zwischen Mensch und Maschine auf ein neues Niveau heben.
Nach der Übernahme von Twitter (jetzt X) startete er ein weiteres ambitioniertes Projekt: Grok, ein Künstliche Intelligenz (KI) Chatbot, der mit ChatGPT konkurrieren soll.
Aber es gibt ein Problem: Grok scheint nicht wirklich mit seinem Schöpfer übereinzustimmen. Tatsächlich widerspricht der Chatbot Musk direkt, was für Aufsehen gesorgt hat.
Ein Nutzer auf X, bekannt als Wyatt Walls, fragte Grok, wer die größten Verbreiter von Fehlinformationen auf der Plattform seien. Überraschenderweise nannte die KI Elon Musk. Laut Grok verbreitet der Milliardär regelmäßig irreführende Nachrichten, von fragwürdigen Aussagen zu Wahlen bis hin zu Verschwörungstheorien über COVID-19.
Um diese Behauptung zu untermauern, verwies der Chatbot auf einen Bericht aus 2024 vom Center for Countering Digital Hate. Daraus ging hervor, dass 87 von Musks Beiträgen über die US-Wahlen als falsch oder irreführend eingestuft wurden.
Als Nutzer entdeckten, dass Grok unzensierte Kritik an Musk und Donald Trump äußerte, griff xAI – das KI-Unternehmen hinter Grok – ein. Eine interne Anpassung sollte sicherstellen, dass der Chatbot seinen Gründer nicht länger als Quelle von Fehlinformationen bezeichnete.
Doch der Plan scheiterte schnell. Nutzer bemerkten die Änderung, schlugen Alarm und innerhalb kürzester Zeit wurde die Einschränkung wieder entfernt.
Ironischerweise profilierte sich Musk selbst als Verfechter der absoluten Meinungsfreiheit – ein Grund, warum er Twitter überhaupt übernahm. Aber jetzt, da seine eigene KI ihm schmerzlich widerspricht, scheint er weniger begeistert von dieser radikalen Offenheit.
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