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Google hat eine bemerkenswerte Warnung bezüglich der Zukunft von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ausgesprochen. Laut neuer Forschung von Google Quantum AI könnte die Kryptografie, auf der viele Blockchains basieren, weitaus schneller geknackt werden als bisher angenommen.
Den Zahlen von Google zufolge könnten diese Computer theoretisch innerhalb von 9 Minuten Bitcoin-Schlüssel knacken. Die Notwendigkeit, Bitcoin gegen diese Bedrohung zu schützen, wächst daher rapide.
Bitcoin basiert zu einem großen Teil auf elliptischer Kurvenkryptografie. Diese mathematische Technik soll private Schlüssel und digitale Signaturen sicher schützen.
Solange konventionelle Computer zum Einsatz kommen, ist diese Sicherheit extrem hoch. Doch Quantencomputer arbeiten grundlegend anders. Sie könnten bestimmte Berechnungen viel schneller ausführen, was theoretisch das Ableiten privater Schlüssel aus öffentlichen Schlüsseln ermöglichen würde.
Genau hier liegt die Sorge.
Google zufolge sind die erforderlichen Quantenressourcen, um diese Kryptografie zu brechen, deutlich geringer als bisherige Schätzungen angaben. Das Unternehmen spricht von einer erheblichen Effizienzsteigerung solcher Angriffe.
Dies bedeutet, dass sich die Branche weniger darauf verlassen kann, dass Quantenangriffe noch in weiter Ferne liegen.
Die Kernpunkte sind:
Nicht alle Bitcoin sind gleichermaßen gefährdet, aber Coins, deren öffentlicher Schlüssel bereits auf der Blockchain sichtbar ist, sind anfälliger als Adressen, bei denen dies noch nicht der Fall ist.
Deshalb dreht sich die Diskussion nicht mehr nur darum, ob Bitcoin jemals quantensicher gemacht werden muss, sondern vor allem darum, wann und wie schnell die Community diesen Schritt organisieren wird.
Auffällig ist, dass Google nicht alle technischen Details des Angriffs vollständig veröffentlicht. Das Unternehmen bezeichnet die zugrunde liegenden Schaltkreise als zu sensibel, um sie einfach preiszugeben.
Das ist bemerkenswert. Es zeigt, dass Google dies nicht als rein theoretisches akademisches Problem behandelt, sondern als eine echte Sicherheitslücke, die in Zukunft ausgenutzt werden könnte.
Auf kurze Sicht ändert sich wohl noch wenig. Derzeit gibt es keinen Quantencomputer, der Bitcoin in großem Maßstab knacken kann.
Langfristig ist dies jedoch ein ernstzunehmender Warnschuss. Der Druck auf Bitcoin-Entwickler, an post-quantensicherer Technologie zu arbeiten, wird dadurch nur zunehmen.
Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Quantencomputer sind für die Kryptobranche keine Science-Fiction mehr. Google macht klar, dass die Bedrohung schneller näher rückt, als viele Investoren und Entwickler bislang glauben wollten.
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