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Während sich viele Anleger weiterhin auf Technologie und KI konzentrieren, sieht Goldman Sachs Chancen in anderen Bereichen des Marktes. Nach Ansicht der großen Geschäftsbank findet eine breitere Marktrotation statt, die durch ein günstiges makroökonomisches Klima unterstützt wird. Dies sind drei Sektoren, in die die Analysten von Goldman investieren würden.
In einer aktuellen Ausgabe des Exchanges-Podcasts sagt Ryan Hammond, Managing Director bei Goldman Sachs, dass das sogenannte „Market Broadening“ in diesem Jahr das Schlüsselthema sei. Anleger verlagern Kapital aus ihren stark technologieorientierten Portfolios in vernachlässigte Sektoren.
Laut ihm zeigt sich dies in mehreren Trends:
Goldman zufolge ist das kein Zufall, sondern das Ergebnis veränderter makroökonomischer Gegebenheiten.
Die Ökonomen von Goldman Sachs erwarten, dass das Wirtschaftswachstum in den USA in der ersten Hälfte des Jahres 2026 anziehen wird. Dies wäre auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen:
Zusammen könnten diese Faktoren zu einem Wirtschaftswachstum führen, das über dem Trend und über den Konsenserwartungen liegt. Und genau diese Art von Umfeld ist traditionell günstig für zyklische Aktien: Unternehmen, die stark mit dem Konjunkturzyklus korrelieren.
Das sind Sektoren, die in den letzten Jahren nicht die treibende Kraft an der Wall Street waren, wo vor allem Technologie und Megacaps dominierten.
Hammond nennt speziell drei Marktsegmente, in denen Goldman weiteres Aufwärtspotenzial sieht:
Laut Hammond sind es genau diese „Nischen des Markts”, die derzeit einen immer größeren Beitrag zum Anstieg des S&P 500 leisten.
Auf den ersten Blick mag der breite Index stabil oder sogar überhitzt erscheinen, aber unter der Oberfläche findet eine deutliche Rotation statt. Kapital fließt in Teile des Marktes, die lange Zeit vernachlässigt wurden.
Wenn das makroökonomische Umfeld günstig bleibt, sieht Goldman Raum für eine Fortsetzung dieser Rotation. Das würde bedeuten, dass der Anstieg des Marktes breiter getragen wird, anstatt weiterhin von einer Handvoll Tech-Aktien abhängig zu sein.
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