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Die US-Investmentbank Goldman Sachs kaufte im vierten Quartal 2024 eine enorme Menge an Ethereum ETFs für ihre Kunden. Insgesamt verwaltet die Bank nun Ethereum im Wert von 476 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von 2.000 % im letzten Quartal entspricht.
Lassen wir die Kirche im Dorf: Goldman Sachs kauft hier natürlich nicht selbst Ethereum. Die Bank führt lediglich die Kaufaufträge ihrer Kunden aus. Dennoch ist es bemerkenswert, dass die Kunden dieser riesigen Investmentbank so optimistisch in Bezug auf Ethereum sind.

Das ist zumindest außergewöhnlich, denn Ethereum hat während des gesamten Zyklus schlechter abgeschnitten als Bitcoin. Die Stimmung rund um Ethereum ist schlecht, und dennoch scheinen die wohlhabenden Kunden von Goldman Sachs das Projekt von Vitalik Buterin zu schätzen.
Darüber hinaus ist dies eine positive Entwicklung für die Branche, da sie zeigt, dass große Investmentbanken wie Goldman Sachs begonnen haben, Ethereum- und Bitcoin-ETFs anzubieten. Die institutionelle Akzeptanz von Kryptowährungen schreitet also weiter voran, auch wenn die Kursentwicklung derzeit zu wünschen übrig lässt.
Neben Ethereum ist auch Bitcoin bei den Kunden von Goldman Sachs äußerst beliebt. Insgesamt verwaltet die Investmentbank nun Bitcoin-ETFs im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar für ihre Kunden. Das entspricht einem Anstieg von 177 % gegenüber dem dritten Quartal 2024.
Es wird spannend zu sehen, was das erste Quartal 2025 bringt, denn bisher haben sich die Kurse schlechter entwickelt als erhofft.
Das hat natürlich mit den ersten Wochen von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten zu tun. Der Markt hatte große Hoffnungen auf die Einführung der von ihm versprochenen Strategic Bitcoin Reserve gesetzt.
Bislang müssen wir uns jedoch mit einer Krypto-Arbeitsgruppe begnügen, deren Priorität darin bestehen soll, die Machbarkeit einer Bitcoin-Reserve für die USA zu untersuchen. Wenn es um politische Versprechen geht, sind solche „Ergebnisse“ oft wenig vielversprechend.
Wenn die Politik nach einem großen Versprechen plötzlich erklärt, sie wolle erst die Machbarkeit prüfen, dann besteht die Gefahr, dass das Vorhaben nie umgesetzt wird. Und genau das scheint sich derzeit negativ auf den Bitcoin-Kurs auszuwirken.
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