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Gold und Silber, die beiden wertvollsten Assets der Welt, setzen heute ihre bemerkenswerte Erholung nach dem historischen Einbruch fort, der über 10 Billionen Dollar vernichtete. Die Edelmetalle zeigen sich den zweiten Tag in Folge dunkelgrün, mit Kursanstiegen, die zuvor selten zu beobachten waren.
Der Goldpreis liegt heute 2,19 Prozent im Plus und ist seit dem Tiefpunkt am Montag bereits um fast 15 Prozent gestiegen. Aktuell wird eine Feinunze (etwas mehr als 31 Gramm) für 5.053 Dollar gehandelt, während das glänzende Edelmetall am Montag noch kurzzeitig für 4.400 Dollar verkauft wurde.

Silber hat heute um 5,86 Prozent zugelegt und sich seit dem Tiefpunkt am Montag um über 26 Prozent erholt. Der Preis liegt derzeit bei etwas mehr als 90 Dollar pro Feinunze.

Die Edelmetalle verzeichnen eine starke Erholung nach dem beispiellosen Einbruch der letzten Woche. Am Freitag fiel Gold um 9 Prozent, was den größten Rückgang innerhalb eines Tages seit Anfang der 1980er-Jahre darstellt. Silber erlebte sogar den schlimmsten Tag seiner Geschichte mit einem Verlust von über 26 Prozent.
Vom Rekordniveau am Donnerstag bis zum Tiefpunkt am Montag fiel Gold um über 21 Prozent und Silber um etwas mehr als 41 Prozent.
Die Frage ist nun, ob die Kurse auf dem Weg zu einem neuen Rekord sind oder ob die Erholung mit einem niedrigeren Hoch endet. Gold handelt fast 10 Prozent unter seinem Allzeithoch und Silber fast 26 Prozent darunter.
Sowohl Gold als auch Silber haben eine außergewöhnliche Rally erlebt. Gold war innerhalb eines Jahres um 114 Prozent gestiegen und Silber sogar um 315 Prozent. Das sind bemerkenswerte Zahlen, vor allem angesichts des enormen Wertes der beiden Assets.
Die Edelmetalle sind aufgrund einer Kombination aus geopolitischer Unsicherheit (Kriege, Importzölle) und wirtschaftlichen Sorgen (ausufernde Staatsschulden) so stark gestiegen. Zudem kaufen globale Zentralbanken und Unternehmen wie der USDT-Herausgeber Tether massiv Gold auf.
Der scharfe Rückgang begann, nachdem der US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der Zentralbank nominiert hatte. Er ist ein entschiedener Kritiker einer aufgeblähten Bilanz, und so sanken nahezu alle Assets, darunter auch Bitcoin (BTC), nach der Nachricht. Dank Hebelpositionen wurde der Rückgang stark beschleunigt.
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