Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Nach einem starken Anstieg erlitten Gold und Silber gestern einen herben Rückschlag, nachdem bekannt wurde, dass Donald Trump Kevin Warsh als möglichen neuen Vorsitzenden der Federal Reserve in Betracht zieht. Der US-Dollar legte zu, was den Druck auf Edelmetalle weiter erhöhte.
Der Goldpreis sank innerhalb von 24 Stunden um fünf Prozent auf etwa 5.150 Dollar pro Feinunze, womit eine beeindruckende Rallye von fast zwei Wochen abrupt unterbrochen wurde. Silber erlitt noch stärkere Verluste und fiel um mehr als acht Prozent.

Zuvor lag Gold noch 1,4 Prozent im Plus, doch der Umschwung kam schnell, nachdem Bloomberg meldete, dass Trump den ehemaligen Fed-Direktor Kevin Warsh als Spitzenkandidaten für den Vorsitz der Zentralbank sieht.
Warsh ist bekannt als ausgeprägter Inflationsfalke, der in der Regel für höhere Zinsen plädiert, sich aber zuletzt hinter Trumps Forderung nach Zinssenkungen stellte. Der Dollarindex stieg nach der Nachricht um 0,3 Prozent. Ein stärkerer Dollar macht Edelmetalle für ausländische Käufer teurer, was die Nachfrage weiter belastet.
Laut Marktstratege Christopher Wong von der OCBC Bank war eine Korrektur unvermeidlich. „Dies ist die Art von Auslöser, auf den der Markt wartet, um eine parabolische Rallye zu beenden“, sagte er. Der starke Rückgang sei seiner Meinung nach ein klassisches Beispiel für „schnell rauf, schnell runter“.
Trotz dieses Rückschlags ist Gold im Jahr 2026 immer noch um über zwanzig Prozent gestiegen. Die anhaltenden politischen Spannungen und die Unsicherheit über die US-Geldpolitik stützen das Edelmetall weiterhin. Trump hat kürzlich die Spannungen weiter verschärft, indem er dem Iran mit militärischem Eingreifen drohte und wirtschaftliche Sanktionen gegen Länder ankündigte, die Öl an Kuba liefern.
Neben Gold erlitten auch andere Edelmetalle erhebliche Verluste. Silber fiel um acht Prozent auf rund 105 Dollar pro Unze. Platin und Palladium verzeichneten ähnliche Verluste. Der US-Dollar legte zu, liegt jedoch trotz des Anstiegs am Freitag auf Wochensicht noch immer ein Prozent im Minus.
Die Futures an der Wall Street notieren im Minus, nachdem Trump einen Friedensvorschlag Irans zurückgewiesen hat. Damit wird Öl erneut zum Belastungsfaktor für die Märkte.
Die großen Hyperscaler wollen im kommenden Jahr 1 Billion Dollar in KI investieren. Wie soll sich das amortisieren? Dieser Frage ist das MIT nachgegangen.
Google will KI-Rechenzentren ins All verlagern und startet in Kürze einen ersten Satelliten, um die Technologie zu testen.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass einige XRP-Anleger in diesem Jahr finanziell kräftig profitieren könnten, falls der XRP-Kurs weiter stark steigt.
ChatGPT rechnet für den 1. Oktober mit einem XRP-Kurs von 1,55 US-Dollar. Ein anziehender Kryptomarkt könnte den Coin weiter stützen.
Grok erwartet, dass der XRP-Kurs in Richtung 1,80 Dollar steigen könnte. Zugleich bleibt ein Rückfall auf 1,40 Dollar möglich.