Die in Singapur ansässige Genius Group hat ambitionierte Pläne vorgestellt, falls das Unternehmen seine zwei Gerichtsverfahren, zusammen gut für mehr als 1 Milliarde Dollar an Schadensersatzforderungen, gewinnt. Das Unternehmen, das künstliche Intelligenz einsetzt, um Bildung zu verbessern, möchte die potenziellen Einnahmen unter den Aktionären verteilen und in Bitcoin (BTC) investieren.
Verteilungsplan genehmigt
Der Vorstand der Genius Group hat einen Plan genehmigt, bei dem 100 Prozent der Einnahmen aus den Gerichtsverfahren an die Aktionäre zurückfließen. CEO Roger Hamilton erläutert über X, dass die Hälfte als Dividende ausgezahlt wird. Dabei geht es um bis zu 7 Dollar pro Aktie. Die andere Hälfte wird verwendet, um die Bitcoinreserven um 5.000 BTC zu erweitern.
Eine der Klagen basiert auf der amerikanischen RICO-Gesetzgebung und fordert 750 Millionen Dollar von LZGI International. Der zweite Fall muss noch eingereicht werden, aber Hamilton schätzt, dass das Unternehmen mindestens 262 Millionen Dollar auf Basis von Daten aus 2023 zurückfordern kann. Dieser Betrag könnte steigen, wenn auch Schäden aus 2024 und 2025 berücksichtigt werden.
Bitcoin als strategische Reserve
Am 17. Juni erweiterte Genius Group ihre Bitcoinreserven bereits um mehr als 50 Prozent, als Teil einer breiteren Strategie, um letztendlich 1.000 BTC in der Bilanz zu haben.
Zuvor wurde das Unternehmen jedoch vorübergehend eingeschränkt in seinen Möglichkeiten, Aktien zu verkaufen oder Investorengelder für Bitcoin-Käufe zu verwenden. Diese Einschränkungen sind mittlerweile aufgehoben.
Hamilton betont, dass das Unternehmen keine Garantien über den Erfolg der Gerichtsverfahren oder zukünftige Auszahlungen geben kann. Dennoch wird dieses Verteilungsmodell als ein Blueprint angesehen für den Umgang mit möglichen zukünftigen gerichtlichen Einnahmen.
Mit diesem Schritt positioniert sich Genius Group deutlich als pro-Bitcoin Unternehmen. Das Plan folgt dem Beispiel anderer Unternehmen wie Strategy und Metaplanet, die ebenfalls stark auf Bitcoin als strategische Reserve setzen. Für jetzt bleibt es abzuwarten, ob die Gerichtsverfahren tatsächlich zugunsten von Genius Group entschieden werden.
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