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Der Bitcoin-Kurs ist schwach in die neue Woche gestartet. In der Nacht von Sonntag auf Montag fiel Bitcoin (BTC) von mehr als 64.000 Dollar auf aktuell rund 62.600 Dollar. Auslöser des Rückgangs sind neue Angriffe zwischen den Vereinigten Staaten und Iran.

Auch der Ölpreis reagierte unmittelbar auf die neue Eskalation. Der US-Ölpreis stieg um mehr als 4 Prozent auf rund 74 Dollar je Barrel, während Brentöl auf fast 79 Dollar je Barrel zulegte.

Die Vereinigten Staaten führten am Wochenende erneut Luftangriffe auf Iran durch, nachdem ein Containerschiff in der Straße von Hormus angegriffen worden war. Iran reagierte darauf mit Angriffen auf US-Militärstandorte unter anderem in Jordanien, Kuwait, Bahrain und Oman.
Iran erklärt, die Straße von Hormus sei bis auf Weiteres geschlossen. Das US-Militär weist dies jedoch zurück. Nach Angaben der Vereinigten Staaten bleibt die Route offen, auch wenn der Schiffsverkehr weiterhin stark eingeschränkt ist und die Sicherheitslage angespannt bleibt.
Für die Finanzmärkte ist vor allem entscheidend, dass vor dem Krieg rund 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung durch die Straße von Hormus transportiert wurden. Eine länger anhaltende Störung könnte Ölpreis, Inflation und Zinserwartungen erneut nach oben treiben und damit zusätzlichen Druck auf Risikoanlagen wie Bitcoin ausüben.
Die Wiederaufnahme des Iran-Kriegs kommt für Bitcoin zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. In den vergangenen Wochen hatte sich die Lage für den digitalen Coin gerade etwas verbessert. Inzwischen ist der Bitcoin-Kurs wieder unter den 200-Wochen-Durchschnitt gefallen.

Nun besteht die Gefahr, dass die neue Runde im Iran-Krieg erneut eine deutliche Korrektur an den Finanzmärkten auslöst. Sollte der Ölpreis wieder in Richtung 100 Dollar steigen, dürften Anleiherenditen und US-Dollar erneut Auftrieb erhalten.
In diesem Szenario dürfte es auch für Bitcoin schwierig werden, sich zu behaupten. Für den digitalen Coin steht damit eine angespannte Phase bevor.
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