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Mitarbeiter der US-Notenbank dürfen derzeit keine Bitcoin oder Krypto halten. Laut Michelle Bowman, der ranghöchsten Beamtin im Bereich Regulierung, sollte sich das ändern.
Bowman zufolge sollten Mitarbeiter die Erlaubnis erhalten, eine kleine Menge zu halten, damit sie besser verstehen können, wie alles funktioniert.
Derzeit ist es sogar verboten, Bitcoin über die ETFs zu kaufen, die seit Januar 2024 in den Vereinigten Staaten auf dem Markt sind. Auch Aktien von Krypto-Unternehmen wie Strategy dürfen nicht in den Portfolios von Mitarbeitern der US-Notenbank landen.
Die US-Notenbank erhielt Anfang 2022 strengere Regeln, nachdem bekannt geworden war, dass drei Spitzenmitarbeiter 2020 ungewöhnliche Geschäfte tätigten. Das war die Zeit, in der die Notenbank alle Register zog, um die US-Wirtschaft während der COVID-19-Pandemie zu stützen.
Zu Beginn der Pandemie machten sich Anleger große Sorgen und wir sahen den Markt zunächst abstürzen. Dann jedoch kam die Geldbazooka der US-Notenbank, und es entstand schlicht ein Bullenmarkt, während die ganze Welt stillstand.
Innerhalb der Notenbank wusste man natürlich früher, dass man diese monetäre Unterstützung gewähren würde, und offenbar haben einige Spitzenmitarbeiter mit diesem Insiderwissen am Markt gehandelt.
In ihrer Rede sagte Bowman, dass die Gesetzgeber ihrer Ansicht nach zu vorsichtig seien. Ihrer Meinung nach wäre es sinnvoll, neuen Finanzprodukten gegenüber weniger skeptisch zu sein und den Nutzen sowie die Notwendigkeit der Einführung neuer Technologien für den traditionellen Finanzsektor zu erkennen.
Einige Banker hätten ihrer Ansicht nach Angst, dass die Blockchain-Technologie viele traditionelle Akteure bedrohe, doch Technologie könne das Bankensystem unabhängig von der internen Reaktion verändern.
Damit positioniert sich Bowman ziemlich pro-Bitcoin und bewirbt sich indirekt um die Rolle der Vorsitzenden der US-Notenbank. Donald Trump darf im Mai 2026 eine neue Vorsitzende bzw. einen neuen Vorsitzenden ernennen, und es ist allgemein bekannt, dass Bowman daran Interesse hat.
Indem sie sich positiv zu Bitcoin und Krypto äußert, hofft sie wahrscheinlich, bei Trump Pluspunkte zu sammeln, der sich bekanntlich offen positiv über die Branche äußert.
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